Sonntag, 25. Oktober 2015

Vorweihnachtsvorwehen und Herbstzeit-Blues

oder ...

Ein Doppel-Post!

Was beinahe wie Blogpause in Sachen DIY von Meinereine aussieht hat nichts mit null Bock auf Blog zu tun. Gar nichts. Ganz und gar nichts! Das Problem liegt ganz woanders, ist irgendwie schwierig zu beschreiben, oder kurz und knapp gesagt - ich bin gebloggckt!

Es ist nicht so, dass momentan nichts Kreatives bei mir durch die Finger läuft. Es stehen auch keine leeren Strickkörbe herum. Die frisch geschliffenen Papierscheren funktionieren wieder hervorragend und haben keine Chance Rost anzusetzen. Die Pinsel sind nach dem Auswaschen noch feucht. Kein Klebstoff ist unverarbeitet eingetrocknet.
Keine Kreativpause.
Katerchen trifft auch keine Schuld, wie sonst so oft! ;-)


Dabei begann alles so entspannt nach den Sommerferien.
Die neue Klasse begrüßt. Glücklich den neuen Stundenplan mit ganz vielen praktischen Fächern an meinen Kühlschrank gepinnt und mir selbst ein glückliches neues Schuljahr gewünscht.

Wenn da nicht ... kaum, dass das Schuljahr begonnen hatte, wie üblich, der Kalender von jetzt auf nachher mit Wirkung einer Schlammlawine von Terminen zugeschüttet worden wäre!
Wenn sich da nicht ... schon am zweiten Schultag, völlig unerwartet, meine chronischen Wehwehchen mit Macht zurück gemeldet hätten.

Wegdrücken ging weder das eine noch das andere, schon gar nicht, weil zum Beispiel die im Schulgarten geernteten Kräuter bei mir im Haus auf dem Dachboden trockneten, bevor sie weiterverarbeitet und verpackt auf dem Weihnachtsmarkt angeboten werden können. Irgendwie schafften es meine Kollegin und ich bei mir zuhause vorzubereiten was ging, oder Probe zu verkosten, bevor unsere Schüler an die Herstellung von allerlei Kulinarischem zum Verkauf gehen konnten. Labels entwerfen, Gläser und Tüten bestellen, das konnte ich auch von zuhause aus.

Sicherlich verstanden meine Ärzte etwas anderes unter "kürzer treten", sie haben ja auch recht. Aber die Teilnahme an diesen Weihnachtsmarkt habe ich mit initiiert und jetzt die Kollegen damit hängen lassen kann ich nicht.

Ist schon seltsam zu einer Jahreszeit in der es die Trauben frisch von den Reben gibt und ich noch keinen Bock auf die getrocknete Variante Rosinen in Stollen habe, an Weihnachten zu denken.
Macht Sinn.
Muss sein.
Müssen andere auch.
Weihnachten beginnt tatsächlich schon im September, spätestens, wenn man an einem Weihnachtsmarkt (wie meine Schule) teilnehmen möchte.

Mittlerweile ist es Ende Oktober.
Die Stellflächen werden knapp in meinem Haushalt. Auf jeder Ablagefläche tummelt sich irgendetwas Ausprobiertes, Angefangenes, Unfertiges. Es ist wie eine Krankheit, eine Seuche. Sogar auf meinem Blog hat sich dieser Halbfertig-Virus ausgebreitet.
An manchen Tagen träume ich von großen schwarzen (Müll-)Säcken und der "Delete"-Taste.

Seit Schuljahresbeginn wird gepflückt, geerntet, genäht, gebastelt, gesägt, geklopft, (ein)gekocht, gebacken und gepackt. Kisten und Kartons füllen sich mit Tüten, Gläsern und Werkstücken. In meinem Kopf wuseln bei der Arbeit gleichzeitig neue Ideen zusammen, was man denn sonst noch so herstellen und anbieten könnte. Nicht einmal auf's Klo kann ich momentan gehen, ohne das mir irgendeine Idee vom Kopf in die Finger läuft.

Adventskalender für meine Klasse?

So entstehen parallel zu den Waren in diesem Jahr schon die ersten Prototypen für das kommende Jahr.
Doch BLOSS nicht googeln, durch Dawanda, Pinterest & Co. stöbern, wenn das Ergebnis ausgetüftelt ist! Unter Garantie gibt es diese Idee schon ewig und ist viel schöner präsentiert, als man es selber kann.
Und auch nicht darüber bloggen, sonst hat der Nachbarstand auf dem Weihnachtsmarkt den gleichen Artikel im Angebot.
Ach ist das alles blöd.
Zudem blogge ich am liebsten direkt bei und nach der Herstellung. Angefangene Blog-Posts fühlen sich nach Tagen, Wochen, wie liegen gebliebene Bügelwäsche, nach ungeliebter Arbeit an.

Was mache ich erst, wenn ich in die Produktion von Weihnachtsgeschenken für meine Lieben gehe? Noch mehr angefangene Blog-Posts produzieren? Was ist mit denen von den  letzten Jahren?
Mein zweifelnder Blick geht in Richtung Bügelkorb. Hmm?!

Inzwischen ist mein Frustrationsniveau auf unterstem Niveau, die Motivation Ideen auszuprobieren ziemlich im Keller, meine über Jahrzehnte gesammelten, selbst entworfenen  Anleitungen werde ich wohl zum größten Teil nicht mehr veröffentlichen. Schwarzer Sack und fertig!

Wenn ich dann noch in Bastelläden in Päckchen abgepackte Mini-Holzsterne sehe, 8 Stück zu 2,99 €, die dann tatsächlich gekauft werden, rappelt es gewaltig in mir! Die großen Sterne, die meine Schüler gesägt haben, verkauften wir letztes Jahr für 1 € das Stück, sonst hätte sie keiner gekauft.

Trotzdem laufen wieder die Laubsägebogen heiß um Sterne zu produzieren. Daneben entstehen Apfelhäuschen zur Winterfütterung von Vögeln. Die Wildbienenstände werde ich für dieses Jahr nicht mehr ferig bekommen. Doch der nächste Weihnachtsmarkt kommt bestimmt und ein Schuljubiläum steht an.


Trotzdem tüftle ich seit Tagen begeistert und mit Elan an meinem Beitrag für einen DIY-Adventskalender herum, inklusive angefangenen Blogposts :D.
Kann man eigentlich Blogposts ungebügelt veröffentlichen und kann man in ungebügelter Wäsche in der Öffentlichkeit bloggen?

Genug lamentiert. Gar nicht meine Art. Gesagt, gedacht, geschrieben, gehofft.

Herbstzeit-Blues.


Ich bin am Wochenende wohl zu lange durch die Landschaft gepilgert. I've got the blues.

Nachdem ich einige Zeit nicht so richtig vor die Tür gekommen war, trommelten die Hummeln unter meinem Hintern nach Ausflug. Deshalb fuhr ich spontan nach meinem obligatorischen samstäglichen Marktbesuch der Sonne nach und landete bei Pforzheim im Wildpark, am Rand vom Nord-Schwarzwald.

So sehr mir die herbstliche Färbung der Wälder gefällt bin ich mir seit heute klar darüber, dass der Herbst nicht mehr eine meiner Lieblingsjahreszeiten ist. Der Herbst macht mich melancholisch und dieses Gefühl mag ich momentan überhaupt nicht er- und ausleben. Nö!

Ein bunt gefärbter Laubbaum sieht nur aus der Ferne schön aus. Aus der Nähe braucht das Laub schon eine reichliche Portion Sonnenstrahlen zum Aufhübschen. Das ist so. Braucht man nicht darüber zu diskutieren.


Wie beim Winter kann ich mir die schönen Seiten auf Fotos festhalten und anschauen. Fertig.
Doch, halt! Was ist denn das?
Gebückt, auf Knien mit Konstanze durch das Laub gerutscht und wieder einmal alles vergessen, was mich die Tage geärgert hat.

Fotogene Pilze.




Nein, die Schnecke habe ich nicht dorthin platziert! Ich habe sie selbst erst entdeckt, als ich das Teleobjektiv aufgeschraubt hatte und durch den Sucher schaute.


Leider weiß ich nicht um was für Pilze es sich handelt. Doch hübsch sahen sie aus.


Nicht weniger hübsch zeigte sich Herr Waldrapp mit seinen Damen. Schwer zu fotografieren durch all den Maschendrahtzaun! Schade!! Trotzdem probiert. Irrer Typ ;-)


"Schau mir in die Augen Kleines!" - Wer kann diesem Blick wohl widerstehen? :D








Bevor jetzt trübe Gedanken Nester in meinem Kopf bauen, richte ich mir mein Gefieder und trinke ein Schlückchen.



Der letzte Blues für heute - Meet me at the bottom - und gut ist's. In der kommenden Woche werde ich 57 und habe nicht vor mich unterkriegen zu lassen.
Punkt.
.









Samstag, 17. Oktober 2015

Stare - Stare - Stare

oder  ...

Alle Vögel fliegen hoch!

Seit Tagen tummeln und sammeln sich die Stare auf den Feldern und freien Flächen. Aus Grüppchen haben sich Schwärme gebildet, die in wechselnden Formationen ständig unterwegs sind - wenn man denn die Kamera endlich dabei hat und sie richtig eingestellt ist und der geladene Akku drin steckt.
Verflixt viele Unsicherheitsfaktoren auf einmal!
Sitzen die gefiederten Mini-Dinos mal hochspannungsleitungsbevölkernd oder ackerbesetzend kann man davon ausgehen, dass es weit und breit keinen sicheren Platz zum Abstellen des Auto gibt.
Hmmpf!
Man muss abwarten können und die anderen Faktoren einfach sichern. So hatte ich heute die Kamera dabei, mit geladenem Akku beim ersten Ausflug, vorab ganz gut eingestellt - fehlten nur noch die Vögel.

"Da! Oh!" - Mein Beifahrer war irritiert, fragte: "Wo fährst Du denn hin?" - "Parkplatz!", als ich von der rechten Spur zwei Spuren nach links zum abbiegen wechselte, in Richtung einer Baustelle.
Auto abgestellt, Kamera gegriffen, Beifahrer sitzen und Jacke liegen gelassen, frieren vergessen.



Noch sind die unteren Leinen fast nicht besetzt. Aber was für ein Geschrei, Gewusel und Geflatter!







Hitchcock lässt grüßen!


Es wird enger auf den Streben und Leinen ...


...  und der Baukran ist beinahe voll besetzt.




Ein Knall vom unter dem Kran stehenden Gebäude lässt die Meute abheben, in meine Richtung!





Keine spektakuläre Schwarmbildung wie in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/reise/reise-der-zugvoegel-schwaerme-fuer-den-star-1.1155537-10
und trotzdem toll zu erleben gewesen,
bis auf die Menge an quietschegrünen Exkrementen, die rund um mich und nicht nur dort landeten. Ein Klecks klatschte mitten auf das Kameradisplay, gerade als ich die Kamera senkte, und verteilte seine Spritzer breitflächig! Igitt!! Aber das sind nun mal die Nebensächlichkeiten, die eben so passieren. Shit happens. :D

Mein Beifahrer hat meine Ignoranz ihm gegenüber verziehen ;-) , es gibt ja Handys wenn die Langeweile einsetzt.
Meine angeschlagene Gesundheit nahm es nicht ganz so locker. Ein T-Shirt, selbst mit langen Ärmeln, ist einfach zu wenig für mich bei 5°C. Mit dem Stirnband um das Handgelenk gewickelt  konnte auch ein dicker Schal nichts mehr retten. Es kratzt wieder im Hals.


Mittwoch, 14. Oktober 2015

Herbstdeko reloaded - ein müllsortierter Herbstkranz

und ...

Werbung für einen ganz besonderen Adventskalender

Die Türdeko hängt, super!
Die Freude daran wäre noch größer wenn der Arbeitstisch nicht so zugemüllt wäre. Dazu tut es in der Seele weh bei all den Materialresten, die jetzt in die Tonne landen sollen müssen.

Den Arm voll mit "Gemülle" führt mein Weg vom Arbeitstisch zur Tonne entlang einer meiner rappelvollen Material-Sammelkisten für die Schule (Schächtelchen, Schraubgläser, Röhrchen, Papprollen, ...). Strategisch ungünstig. Mit angereichertem "Gemülle" drehe ich eine Kurve zurück zum Arbeitstisch.

Keine 20 Minuten später war mein Wohnzimmer-Ess-Arbeitstisch entmüllt - falsch, bemüllt - falsch, hmm, oder? AHH - müllsortiert und aufgeräumt!


Hier steht das Mülltrennungsdekoprojekt aus einem Platzteller mit einer ganzen Reihe an halbierten leeren Klopapier-Papprollen. In jeder dieser Rollenhälften haben meine Dekoreste einen Platz gefunden, die sonst auf den Müll gelandet wären.


Im Zentrum steht eine mit Sand gefüllte Schale mit Kohle und einer Räucherkugel, parat für duftige Momente in den dunklen Stunden der kommenden Jahreszeit, die sich so langsam ankündigen.


Apropos Jahreszeit!
Ich stolperte bei der Lektüre der 12 von 12 Geschichten in diesem Monat über eine tolle Adventsidee, bei der ich mitmachen möchte/werde und andere noch mitmachen können.
Es geht um die Mitarbeit und die Gestaltung eines Adventskalenders für einen selbst und 23 andere! Ein echtes WOW-Überraschungsprojekt.
Auch Lust dazu einmal einen Adventskalender nicht nur zu bestücken, sondern auch einen zu bekommen?
Dann schaut mal rein in den Blog von Frau Masulzke!!




Herbstliche Dekoration für eine Tür

oder ...

Aufgehübschte Fundsachen aus der Natur


Im letzten Blogpost, 12 von 12 im Oktober, hatte ich meine Türdekoration für den Herbst 2015 vorgestellt und eine Anleitung dazu angekündigt. Hmm, diese kann schon schildern, doch leider finde ich die dazu gehörenden Bilddateien nicht mehr alle. Bevor ich das bemerkte, hatte ich das restliche Material schon verarbeitet und für neue Fotos war es dann zu spät. Blöd. Ich versuche es trotzdem.


Ausgang für dieses Gesteck sind Rosen aus Herbstlaub, wie ich sie letztes Jahr hergestellt hatte. Es sieht kompliziert aus, aber meine 12- bis 14jährigen Schüler/innen haben es spätestens beim zweiten Versuch auch hinbekommen.






Zweiter Ausgang sind Rindenstücke! Ich sammelte meine nach einem Sturm im Juli, als die Platanen alle auf einmal ihre Rinde abwarfen. Kurz vor Schuljahresende hatte ich zwar keinen Kopf und keine Idee was ich damit anfangen könnte, doch ich sammelte einen ganzen Schwung davon ein.


Zuhause krumpelten sich die Teile in der Sommerhitze so schnell zusammen, dass ich alle Borkenstücke einweichte (zu Chewbaccas Freude). Wieder weich geworden wickelte ich die Borkenstücke zum Trocknen um Flaschen, fixierte die Gebinde mit Gummibändern und Schnüren und vergaß alles auf dem Balkon.


Bis jetzt. Bis alles auf dem Balkon nach "räum mich auf" rief. Bis mir beim Aufräumen die getrockneten Rosen des Jahres in die Hände fielen. Bis mir ...
Ich schweife ab, sorry. Also noch einmal von vorne.


Material:
Herbstlaub
Draht
Rindenstücke
1 lange Papprolle von Küchenpapier
Nylonschnur
Schaschlikspieß


Werkzeuge:
Schere
Seitenschneider
Nagelbohrer
Heißklebepistole


Herstellung:

  • Herbstlaubrosen nach der Anleitung hier herstellen
  • Rindenstücke über die Papprolle legen und mit Heißkleber festkleben
  • die Drahtenden der "Rosen" zwischen die Rindenlagen schieben und mit Heißkleber fixieren
  • den Schaschlikspieß in zwei Teile schneiden
  • am oberen Ende der Rinden-Rolle jeweils zwei Löcher auf gleicher Höhe bohren
  • in diese Löcher zwei kurze Stücke vom Schaschlikspieß schieben und festkleben
  • an den Enden der Spieße die Nylonschnur zum Aufhängen befestigen



Die mit Borke ummantelte Papprolle könnte ich mir auch gut mit Hagebutten, Schlehen, Ebereschenbeeren oder ähnlichem bestückt vorstellen.
Wer die Geduld hat könnte mit Heißkleber auch Samen, Eicheln oder Kastanien aufkleben, aus buntem Laub mit Draht einfache Puschel binden und sie in die Ritzen stecken.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


Montag, 12. Oktober 2015

12 von 12 im Oktober 2015

oder ...

Herbst und nun?

Der Blick nach draußen zeigt es - Sommer Schluss aus Ende!

Herbstlaub

+ Rindenstücke von Platanen


= daraus muss sich doch was machen lassen ... !!!


... zum Beispiel ein neuer Türschmuck (Anleitung folgt!)


Beim Fotografieren merkte ich wieder - so geht das nicht ohne gescheites Licht!

Zwischen Zahnarzt, Hausarzt, Apotheke einen Abstecher zum Baumarkt gewagt, Qual der Wahl gehabt und doch den falschen Strahler mitgenommen. Ein Licht ohne Kabel und Stecker bringt mir nichts. Also, eine Runde zurück.
Die nette vernubfte Dame an der Info meinte "dieses *hust* Modell *schnief* wird ohne Kabel geliefert. Aber das *hust* kann man am laufenden Meter *schnief, tut mir leid* kaufen. Ist auch nicht teuer."
Ich: "Aha. Aber zum Kabel brauche ich noch Stecker."
Sie: "Die haben wir auch."
Ich: "Und wissen Sie, wie ich die ans Kabel bekomme?"
Sie: "Oh, da kann *hust* ich Ihnen *schnief* leider *hust hust* nicht weiter helfen!"
Ich: "Und ich habe keine Lust auf Kabel löten, schrauben oder quetschen."
Sie: "Sie können löten?" und vergaß kurz zu husten.
Ich: "Können aber nicht wollen! Ich will kaufen!"
Sie: "Storno?"
Ich: "Storno!"
...
Sie: "Ich möchte auch löten können!"*schnief* und ich reiche ihr ein Taschentuch.

Ob das Gespräch zwischen ihr und einem männlichen Kunden auch so verlaufen wäre? ;-)


Zuguterletzt - Da steht er nun, mein neuer tatsächlich durch Kabel und Stecker strahlende Strahler!

Zuerst hole ich mir noch Kürbisse vom Feld und habe wieder die Qual der Wahl.

Mikrowellen-Kürbisse ohne botanischem Namen

Muss ich ausprobieren ...
und klappt wirklich bei 1000 Watt in 8 Minuten.


Nebenschauplätze des Tages


Testversuche in Richtung Weihnachten

Strickwerk und Häkelwerk in Arbeit

Letzte Blütenernte für Tee - Ringelblumen und Borretsch

Blaumeischen kurz vor dem Abflug ins Vogelhaus


12 von 12 ist eine Blogpostreihe, die Caro von "Draußen nur Kännchen" am Leben erhält. Es geht darum am 12. jeden Monats mit 12 Bilder seinen Tag zu schildern. Mehr 12von12-Geschichten gibt es hier!

Freitag, 9. Oktober 2015

Kopf hoch #2

und ...

Happy birthday John

Ein guter Tag! Drei Stunden ohne Zwicken wie Zwacken in irgendeiner Körperregion, endlich kein wuschiger Kopf und die Gelegenheit genutzt die Kilos an Bildern der letzten Wochen auf den "richtigen" Rechner zu ziehen, um sie in ordentlicher Größe zu sichten. Mit dabei sind all die Fotos aus Island und ich bin erst einmal richtig ab- und eingetaucht in Erinnerungen. Wenn ich könnte würde ich sofort alles stehen und liegen lassen und ab nach Norden. Vor allem heute!
Heute wäre John Lennon 75 Jahre alt geworden und von heute an bis zu seinem Todestag am 8. Dezember leuchtet in Reykjavik nachts, auf der Insel Viðey, der Imagine Peace Tower. Yoko Ono wird das Licht heute wieder anzünden: http://videy.com/en/vidburdir/tendrun-fridarsulunnar-3/
Wie gern wäre ich dabei!
Ich erinnere mich noch gut, wie ich bibbernd am 27. März 2013 around midnight an der Uferstraße Sæbraut stand, nachts von meinem Sohn aus dem Bett geholt: "Mutti, Nordlichter kann ich dir keine mehr bieten, aber den letzten Tag an dem das Licht vom Imagine Peace Tower brennt!" Also raus aus dem Bett, irgendwas übergezogen (so sah ich dann auch aus!) und raus. Kamera dabei. Akku im Ladegerät liegen gelassen. Die Eindrücke in meinem körpereigenen Speicher eingelagert! ;-) Beeindruckend diese Lichtinstallation!

Bleiben uns hier vor Ort die kleinen Dinge um den Kopf zu heben, damit er uns nicht auf die Schultern sackt, und zu staunen was oben so alles zu sehen ist:





Faszinierend selbst aus weniger spektakulären Ansichten.



Gesehen in Karlsruhe, Europaplatz, im September 2015