Mittwoch, 29. Juli 2015

Graffitis zum Ende des Schuljahrs und der Schulzeit

oder ...

Mit lachendem und weinendem Auge

Es ist Schuljahresende in Baden-Württemberg und ich rettete die letzten Graffitis meiner Abschlussklasse von den Fenstern. Sie waren Teil der Dekoration ihrer Abschiedsfeier.





Im April und Mai entstanden diese Werke kurz vor der Hauptschulabschlussprüfung, die in der Projektwoche mit den vielen freudigen Hüpferlis präsentiert wurden. Wie die Hüpfer entstanden sind steht im Blogpost Scherenschnitte im zappeligen Vorferienfieber.


Das Sommer-Graffiti gestaltete eines meiner Projektmädels aus der 6. Klasse! Sie hatte den "Großen" immer wieder zugeschaut und wollte dann auch einmal!





Nach drei Jahren eine Klasse zu verabschieden ist ein tolles Gefühl, vor allem wenn man als Lehrer weiß, dass es gut für die Schulabgänger weiter geht. Das ist für unsere Schüler mit Hauptschulabschluss nicht selbstverständlich!
Mein Team-Kollege und ich haben im vergangenen Schuljahr noch einmal eine Woche Praktikum in Betrieben für alle Schüler ermöglicht, haben Bewerbungsschreiben Korrektur gelesen, angefangen von der Arbeitsagentur bis hin zur Betrieben alle Kontakte genutzt, viele Gespräche mit Schülerpaten und Betreuern geführt und wir waren flexibel, wenn zum Bewerbungsverfahren ein Tagespraktikum nötig war. Fast die Hälfte unserer 25 Schulabgänger beginnt im Herbst eine Ausbildung, vor allem im Handwerk. Ein Viertel wird die 10. Klasse der Werkrealschule besuchten, das andere Viertel geht auf zweijährige berufliche Schulen und unsere zwei Sorgenkinder gehen erst einmal in ein Langzeitpraktikum mit Aussicht auf eine Lehrstelle.

Noch ist nicht alles aufgeräumt und ich gebe mir die Zeit bis zum Wochenende um das Klassenzimmer für die "Neuen" zu richten.
Nächstes Schuljahr ist für meinen Team-Kollegen und mich dann wieder ein Neuanfang mit einer neuen Klasse. Doch jetzt sind erst einmal ...







Juhuu!

 




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