Donnerstag, 29. Mai 2014

Wenn das Kindle schlafen geht #2

oder ...

Welcher E-Reader-Schlafsack soll es sein?


Immer noch nicht ganz zufrieden mit der Ausarbeitung und immer noch auf der Suche nach der besten Lösung für eine schöne Kante entsteht ein Schlafsack für E-Reader nach dem anderen. Inzwischen ist die Regenbogenpalette voll ...  ;-) und langsam bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.


So arbeite ich inzwischen die Kanten ein wenig nach innen ein. Das klappt nicht immer optimal, aber ich will ja keine Manufaktur aufmachen ;-) auch wenn ich eventuell ein paar der Kindle-bags auf Dawanda einstellen werde.



In den nächsten Tagen kommt dann die Anleitung auf den Blog.

Montag, 5. Mai 2014

Wenn das Kindle schlafen geht #1

oder ...

Schlafsack für E-Reader

 
Einen E-Reader vollzupacken geht ruckzuck.
So erging es mir mit meinem ersten Gerät.
Zweites Gerät gekauft,
erstes Gerät meiner Tochter gegeben und ..
ruckzuck vollgepackt.
Sohn kommt aus den Weihnachtsferien und sagt:
"Habe jetzt auch so ein Gerät!" und ruckzuck vollgepackt.
Seine Freundin genau so.

Aber was tun, wenn das E-Book nicht benutzt und/oder mitgenommen wird?

Alle Hüllen, die wir uns online anschauten waren entweder zu teuer, zu schickimicki, mit zu viel Schnickschnack versehen, und überhaupt nicht so unser Ding. Klar, selber machen ist die Lösung, aber es fehlt seit Monaten die zündende Idee. Eine Hülle entstand aus einem alten Filzrest, auch nur eine Übergangslösung. An einem Regal hängt noch das Fischleder aus Island, das sich für Hüllen anbieten würde. Aber wie verarbeiten?

Wir wollen es schlicht und einfach "plain" wenn unsere Kindle schlafen gehen. Und bevor noch mehr Mützen als Hüllenersatz missbraucht und verbeult werden holte ich doch lieber den Strickkorb und die Stricknadeln heraus und strickte auf meinen Transferwegen in Spanien, von und zum Flughafen Barcelona, Verpackungen für die Geräte.

Gleichzeitig überlegte ich mir eine Bezeichnung.
Mütze, Socken, Stiefel - alles Quatsch. Elektronische Geräte haben keine Gliedmaßen (noch nicht!).
Aber wenn sie nicht genutzt werden, im Ruhemodus sind, dann ist das vergleichbar mit schlafen - also Schlaftüten oder besser Schlafsäcke!


Der grüne "Schlafsck" entstand bei der Anreise, der rote bei der Rückreise. Unklar war mir anfangs jedoch wie ich die Kanten verbinde und gestalte.
Ich entschied mich diese mit einer Kontrastfarbe zu arbeiten.




Der grüne Kindle-Schlafsack ruht inzwischen in Japan bei meinem Sohn. Der rote geht die nächsten Tage auf die Reise nach Neuseeland, zur Freundin meines Sohnes.

Jetzt fehlen noch weitere Exemplare: für mich, meine Tochter, für .... und vielleicht stelle ich auch noch eine Anleitung auf den Blog.



Sonntag, 4. Mai 2014

E-Book oder Echt-Buch?

oder ...

Wie ich zum Kindle kam!

Ich kam zu meinem Kindle wie zu meinem ersten Computer:
"Oh, nö, bäh, wer braucht denn sowas, blöd,  das führt zu Werteverfall, geht mir bloß weg damit, ..., NEVER!" um danach eine der ersten im ganzen Bekanntenkreis zu sein, die so ein Ding hatte! - Kaum war das Ding hochgefahren und ich die Finger auf den Tasten: "Boah, wie cool ist DAS denn!":D
So zog vor über 30 Jahren von jetzt auf nachher ein Atari, dann ein Commodore 64 und im Frühjahr 1990 der erste "richtige" PC bei uns ein. Ein Olivetti. Toller Style. Keine Soundkarte und Boxen aber mit Drucker, TOLL! Windows 3.0 kam ein Jahr später drauf, Commander Keen konnte gespielt werden und ich machte meine ersten Unterrichtsvorbereitungen am Computer.

Zum ersten E-Reader kam ich nach einem missglücktem Neuanstrich einer Wand in meiner Wohnung. Neue Farbe drauf und der Putz kam runter. Super! Jetzt hatte ich die Renovierung, die ich vermeiden wollte. Zwei Zimmer waren von dem Bröselputz betroffen und mussten renoviert werden. Es ging nun darum Tonnen von Büchern aus wer-weiß-wie-vielen Regalen zu räumen, in Kisten zu verpacken und einen Platz zum Deponieren zu finden, für Bücherkisten und Regale.
Was. Sind. Bücher. Schwer!
Wochenlang herrschte in den anderen Zimmern Belagerungszustand, bis der Putz saniert war und ich wieder einziehen konnte. Beim Aus- und Einräumen fielen mir Berge von Büchern in die Hand an die ich mich nicht einmal im entferntesten erinnern konnte! Hmm. Es musste gehandelt werden!
Zuerst verordnete ich mir als Bücherkaufjunkie eine Einkaufsperre inklusive Besuchsverbot meiner Lieblingsbuchhandlungen.
Das. Tat. Weh.
Danach sortierte ich aus
  • Kinder- und Jugendbücher für die Schulbücherei
  • Hand- und Schulbücher für junge Kolleginnen und Kollegen
  • Chick-Lit-Romane für die Ablage im Hochhaus meiner Eltern oder die Lesekiste in meiner Tankstelle
  • ...
Nebenbei entdeckte ich reBuy und momox, eröffnete ein Konto bei AmazonMarketplace und verkaufte, bzw. verkaufe immer noch das eine oder andere Buch, das bei mir ungenutzt in den Regalen steht. Reich kann man von diesem Buchverkauf nicht werden, wie auch dieser Artikel im Spiegel von 2011 berichtet. Aber da ich keine Bücher wegwerfen kann gebe ich sie lieber einfach so oder für einen Apfel und Ei weg. Hauptsache sie landen nicht im Müll.

Von den ersten Erlösen aus den Buchverkäufen kaufte ich mir,  nach vielem Hin- und Herüberlegen was es denn für einer sein wird, meinen ersten E-Reader, einen Kindle.
Bücher zum einfach Runterlesen kaufe ich seither keine mehr in Papierform, wenn ich nicht genau weiß an wen ich das Buch später weiter geben kann.
In meine Regale schaffen es nur noch Kunstbücher und Reiseführer oder Bücher die mich wirklich in der Seele erreichen. Alles andere bleibt digital auf dem E-Book bzw. in der Cloud.

Ich liebe Bücher!

Meine Bücherregale sind nach wie vor gut gefüllt, aber nicht mehr dreireihig!

Auf meinem Nachttisch liegen immer noch echte Bücher, aber ausgesuchte im Hardcover.

Im Reisegepäck liegen jedoch keine drei Kilo Bücher mehr, sondern das Ladegerät und der Steckeradapter.

Danke E-Book, dass es dich gibt.