Dienstag, 8. Oktober 2013

Ein neues Bad entsteht - Bericht 1

oder ...

Was für ein Dreck und es ist erst der Anfang!

Die lange Planung kommt in die erste Durchführungsphase, endlich!

Im April 2013 hatte ich von dem Wasserschaden in meiner Toilette berichtet (zum Bericht) und wie ich mittels einer "Begrünung" eine Übergangslösung für den seither frei liegenden Estrich gefunden hatte.

 

So hübsch und ausgefallen diese Wiese auf dem Klo aussieht, als Dauerlösung ist sie zu umständlich zu pflegen. Silberfischchen & Co. fühlen sich zu wohl darunter.

Also plante ich, schaute mich um, fragte Fachleute, Freunde, Bekannte, um mich dann für eine Bad- und Toilettenzusammenführung zu entscheiden. Dazu muss man wissen, meine Wohnung hat nur ein typisches Zwergenbad der 1960er: Wanne, Waschbecken, Fenster, Heizung, Tür auf minimalstem Raum möglichst Platz sparend verteilt - reingehen und am besten rückwärts wieder hinausgehen, da zum Umdrehen kein Platz ist ;-)

Heute ging es mit den Umbauarbeiten los! Ohne mich, denn ich hatte heute um 7.45 Uhr Schule. Was war ich traurig nicht dabei sein zu können. Aber irgendwie hatte ich dann doch selbst aus der Entfernung ein wenig teilhaben können, denn ...
In der zweiten großen Pause meinte ein Kollege zu mir: "Im Haus gegenüber rappelt es ja mächtig! Ist das deine Baustelle?" Es konnte nur meine sein und sie war es auch. Nach Unterrichtsschluss hätte ich per Gehör nach Hause gefunden!

Nun ist das ehemalige Badezimmer leer, ohne Kacheln und einigen Mauerstücken, befreit von allen Installationen. Dafür liegen über 1000 kg Schutt - Schätzung der Handwerker - zum Entsorgen bereit.






Schlimmster Brocken für die Handwerker war die alte Gussbadewanne verklebt mit einer Kunststoffwanne.


Nun sieht man erst richtig wie klein dieses Bad eigentlich ist bzw. war - wie schon gesagt, ein Zwergenbad oder doch eher eine Nasszelle.

 
Hier waren das Waschbecken und der Spiegel

Feierabend


Morgen geht es weiter mit Abrissarbeiten rund um den Auslöser für diese ganze Aktion - der Toilette.



Wie man auf einer Baustelle wohnt

Damit ich nicht im Abrissstaub ersticke, weiter in meiner Wohnung leben kann und meine Kater nicht die Flucht ergreifen können, trennt der Wohn- und Baubereich eine Staubschutztür.


Bisher hält sie was sie verspricht, der Staub bleibt draußen, wenn sie per Zzzzziiippp geschlossen ist.

"Inspektor" Chewbacca, wie üblich, mittendrin


Kommentare:

  1. Oje, ich habe gerade selbst einen Wasserschaden über der Dusche und heute morgen waren der Herr wegen der Mängelbeseitigung da. Nun wird erstmal der Schimmel eintfernt und in mehreren Stufen behandelt bevor der neue Putz drauf kommt. Freue mich schon riesig auf mein neues Bad. Vielleicht gönne ich mir dann auch mal gleich eine neue Duscharmatur und neue Deko, zuletzt hat das dekorieren in meinem "Schmuddel"-bad keinen Spaß mehr gemacht. Hoffe die Lärmbelästigung hielt sich bei dir noch in Grenzen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Heute ginge es noch einmal richtig hoch her und neben meinen Katern mussten meine Nachbarn wieder ziemlich leiden. Aber was weg muss, muss weg und wenn Profis am Werk sind geht das tagsüber, mit richtigem Gerät doch ganz flott.
      Mir hatte Putzen und Dekorieren im alten Bad auch keinen Spaß mehr gemacht. Trotzdem erneuerte ich erst noch im Juli alle Silikonfugen - das war mir dann doch zu hässlich ;-)
      Viel Erfolg bei der Anti-Schimmel-Behandlung!

      Löschen
  2. Danke dir, ich habe die Zusage vom Vermieter, dass alles im Oktober fertig werden soll! Dann kann ich meine freie Woche im November für das Einrichten nutzen :-)

    AntwortenLöschen