Mittwoch, 29. Mai 2013

Häkelwerk 2013 #2 - Eine Herausforderung

oder ...

Ein Häkelpullover entsteht

Da liegt sie die eine (Häkelrosette),


eine von vielen.


Als Trekkie seit der ersten Stunde fällt mir bei diesen Worten natürlich ein Zitat ein:

"Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist."

(von der Borg-Königin aus dem Film 'Star Trek: Der erste Kontakt').

Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen. ;-)

Seit Jahren schon liegt die Anleitung in meinen Wollkörben, ist auf ständiger Wanderschaft und entsprechend in die Jahre gekommen ist das Heft inzwischen.


Zwei Mal wechselte ich das Material, doch nun sind endlich alle erforderlichen 135 Rosetten, 4 Halbrosetten, 8 "ovale" Rosetten und 2 Keile fertig!






Nach einem einfachem Baumwollgarn - es war zu dick, verwendete ich ein veredeltes - war zu störrisch. Zuletzt häkelte ich mit einem Mischgarn aus Baumwolle (55 %), Polyamid (25 %) und Seide (20 %) von Lana Grossa.






Jetzt muss NUR noch vernäht und zusammengenäht werden. Hoffentlich dauert das nicht weitere elf Jahre


Freitag, 24. Mai 2013

Filzen mit Tierhaaren #6 & Katzenhaar-Filzgleiter für Stühle

oder ...

2. Akt vom Fingerwerk "Warme Füße für nackte Stuhlbeine"


Maine-Coon-Filzgleiter
Britisch-Kurzhaar-Filzgleiter 
Noch eine Woche und der Mai ist zuende und vom Frühling ist keine Sicht. Die Heizung angeschaltet und im warmen Wollpullover plus Wollschal verpackt versuche ich mich auf warme Gedanken zu bringen. Doch egal wie das Wetter draußen ist vor allem für meinen Kater Harry ist Fellwechsel angesagt! Selbst ihn stören die Flocken, die ihm ohne sich groß zu bewegen um die Nase wehen. Also half ich ihm dabei sein winterliches warmes Unterfell loszuwerden. Gleiches hatte Kater Nachbars Kater, der schönste "Löwe" der Welt, Francis letzten Herbst über sich ergehen lassen. So kam einiges an Katzenhaar zusammen.





Francis-Wolle und der Spender

Das Tierhaar dieses Main Coon Katers ist sehr fein mit langen Fasern. Vor dem Filzen habe ich es mit Handkarden kardiert, damit die Fasern in einer Richtung liegen.



Harry beim Bürsten

Als typischer Vertreter eines Britisch Kurzhaar Katers bringt Harrison nur kurze Haare aus seinem Unterfell. Wenn man es sich genauer betrachtet ist es nicht glatt sondern leicht wellig. Diese Oberfläche führt schon beim Bürsten und Sammeln der Haare in der Hand zum Verfilzen. Was mich ursprünglich auf den Gedanken brachte mit Harrys Flocken zu filzen.



Vom Filzprozess versuchte ich einen Film zu drehen, was mir nicht glückte. Aber zum Glück gibt es reichlich Videos zum Filzen von Hohlformen im Internet und ich fand eine Anleitung von "filzeninfo" (leider ohne funktionierendem Link zu weiteren Informationen), die ähnlich wie ich arbeitet:

Die Hohlform am oberen Ende vorsichtig mit einer Schere aufschneiden nicht vergessen!
Im Video wird nur gezeigt wie das Filzwerk der Länge nach im Handtuch gewalkt wird. Dadurch schrumpft der Filz auch vor allem in der Länge.
Um auch quer eine Festigung und Schrumpfung zu erreichen muss auch in dieser Richtung gewalkt werden.


Zum Schluss passte ich die Filzgleiter direkt auf den Stuhlbeinen an, auf die sie hinterher benutzt werden.
Um das Holz mit der Feuchtigkeit des unfertigen Filzgleiters nicht zu schädigen und um diesen leichter entfernen zu können schützte ich das Stuhlbein mit Klarsichtfolie.

















Passen alle Filzgleiter zog ich diese von den Stuhlbeinen und nutzte den alten Fingerpuppenständer meiner Tochter um sie zu trocknen.




 
 
Nach dem Trocknen die Filzgleiter auf einer Schneideunterlage ausrichten und mit einem Rollmesser in eine Länge schneiden.



Anziehen und fertig!



Wie sich diese Filzgleiter bewähren muss sich zeigen. Auf jeden Fall gleiten sie, wie das Strickfilzmodell, beinahe gefährlich leicht über den Fußboden. Den Haltbarkeitstest müssen alle erst noch durchlaufen. Ich werde darüber berichten.


Montag, 20. Mai 2013

Warme Füße für nackte Stuhlbeine & Fingerwerk aus der Strickfilzstube

oder ...

1. Akt - Stuhlstiefelchen aus Alpaka in zwei Variationen und fast identischem Ergebnis


Das Grundprinzip des Strickfilzens ist:
  • stricken
  • ab in die Waschmaschine
  • noch feucht in Form ziehen oder über eine Form stülpen
  • trocknen lassen
Dabei ist zu beachten, dass das Strickwerk beim Waschen in der Waschmaschine schrumpft, in der Länge mehr als in der Breite.
Zudem hängt der Schrumpffaktor noch davon ab wie voll die Waschmaschine ist, oder was in der Maschine mitgewaschen wird, welche Temperatur gewählt wurde und welches Waschmittel. Somit ist Strickfilzen nie langweilig und immer für eine Überraschung gut. Diese Erfahrung machte ich schon bei meiner Kameratasche, über deren Herstellung ich hier berichtete.

Wie im letzten Post angekündigt verwendete ich als Strickgrundlage eine Anleitung von Harpa, die ich modifizierte. Zudem verwendete ich nicht die in Island übliche Lopi-Wolle. Von diesem Garn aus ungesponnener Wolle habe ich mir zwar einiges aus Island mitgebracht, aber daraus mache ich mir später was anderes. Ich verarbeite einen Knäuel Alpakagarn, das seit Jahren einsam im Strickkorb lag und ungenutzt immer nach unten rutschte.

Gestrickt habe ich mit einem Nadelspiel der Stärke 3 mit 32 Anfangsmaschen und zwei Varianten ausprobiert:
  • links glatt rechts gestrickt so dass ein Rollrand entstand
  • recht mit einem kleinen Bündchen am Anfang




Damit die Strümpfe / Socken / Stiefel beim Waschen in der Waschmaschine nicht zu sehr zusammenschrumpeln packte ich in alle Teile ein Stück von übriggebliebener Noppenfolie hinein. Das war wirklich eine gute Entscheidung. Genauso gut wie das Verpacken der Socken in ein Wäschenetz!

Denn, nach dem Waschbad bei 50°C in einer vollen Waschtrommel, zusammen mit Jeans, T-Shirts und Handtüchern passte das Ergebnis eher in meine Filzkieselsammlung als an die vorgesehenen Stuhlbeine!


Sofort nach dem Waschen müssen die noch feuchten Stuhlstiefelchen von der Folie befreit, mit Schmackes auseinandergezupft und am besten direkt über dem Stuhlbein in Form gezogen werden.



Zum Trocknen sollten die Stiefelchen jedoch wieder vorsichtig abgezogen werden, am besten liegend auf einer luftdurchlässigen Unterlage.

Nach gut 10 Stunden sind die Strickfilzstiefelchen fertig für ihren Einsatz auf meinen Stühlen.



Eine Anleitung mit einer Bilddatei.jpg gibt es unter diesem Link.

Ach ja, so nebenbei bemerkt: das ist Strickwerk 2013 #6

Sonntag, 19. Mai 2013

Warme Füße für nackte Stuhlbeine & Fingerwerk in mehreren Akten

oder ...

Prolog - Wie rette ich meinen Fußboden?

Seit Jahren suche ich nach einer Möglichkeit meine glatten Böden in der Wohnung vor dem Verkratzen durch schabende Stuhlbeine zu schützen. Was habe ich nicht alles ausprobiert! Und nichts war wirklich gut!


Runde Filzaufkleber

Sie haben den Vorteil das Stuhlbein nicht zu zerstören. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Farben und zum selbst Zuschneiden. Für die Beine meiner Stühle sind sie entweder zu groß oder zu klein. Den Filz zum selbst Zuschneiden bekam ich an den Kanten nicht glatt zugeschnitten. Doch egal wie groß oder klein sie waren, sie klebten nur begrenzte Zeit dort wo sie sollten. Irgendwann hingen sie schief. Am Ende klebten sie bombensicher dort, wo sie es NICHT sollten und die Kleberrückstände auf den Stuhlbeinen ließen sich nur schwer entfernen. Das führte zu unschönen schwarzen Streifen auf dem Boden. Abgesehen davon sammelten sich an den Klebern und an den Kleberresten Flusen und andere Krümel, die eben so von einem Esstisch fallen können. Nicht schön!
Regelmäßige Kontrolle der Filzkleber ist nötig und ein ständiger Austausch. Auf Dauer geht das auch auf den Geldbeutel!



Teflongleiter zum Aufkleben

Von den Teflongleitern zum Aufkleben erhoffte ich mir ein Ende der Wollmausfalle Stuhlbeingleiter. Da sie nicht in der erhofften und benötigten Größe zu kaufen waren standen die Enden über und so hatte ich wieder jede Menge an Flusen- und Katzenhaarkollektoren.
Doch es gibt sie auch ohne Selbstklebefläche zum Aufkleben mit Flüssigkleber ab einem Durchmesser von 20 mm. Die Beine meiner Stühle sind unten, dem Boden zu, abgerundet und somit kleiner. Also musste ich wieder zuschneiden, was mir, wie beim Filz auch, nicht so gleichmäßig gelang. Beim Aufkleben mit dem empfohlenen Super-Power-Strong-Hält ewig-Kleber hatte ich zudem so meine Bedenken: Gehen die Dinger auch wieder ab, wenn ich es will?
Ich beließ es bei einem Test-Stuhl. Zwei Gleiter gingen innerhalb der ersten 14 Tage ab, einer veränderte seine Position bis ich ihn dann abriss. Der vierte Gleiter, der beim Zuschneiden am wenigsten geglückte, sitzt seit einem Jahr an Ort und Stelle und sammelt an den ungleichen Kanten fleißig Katzenhaare.



Filzgleiter zum Schrauben

Diese Gleiter gibt es im Durchmesser von ca. 18 mm bis 35 mm. Ich versuchte es mit der kleinsten Größe. Schon beim Vorbohren der Stuhlbeine - Vorbohren muss sein, weil die Schraube Platz braucht - fühlte ich ein Widerstreben in mir: Karin, weißt du eigentlich was du gerade tust? Du machst gerade deine Stühle kaputt!
Nachdem der erste Stuhl mit aufgeschraubten Gleitern vor mir stand ließ ich es auch hier bei dem einen. Der Stuhl war jetzt ca. 1 cm höher, stand da wie auf Highheels, was mir völlig unpassend erschien.
Grundsätzlich haben sich diese Gleiter bewährt, denn sie hielten lange und schützten den glatten Boden wirksam vor Kratzern.


 

Filzgleiter zum Nageln

Diese Gleiter gibt es inzwischen schon ab einem Durchmesser von 16 mm. Nageln fand ich zwar auch nicht so toll, zumal es nicht so einfach war in das Hartholz meiner Stühle zu klopfen, aber die Löcher, die dabei entstehen sind nicht so groß wie beim Schrauben. Doch nach getaner Arbeit standen auch diese Stühle da, wie auf Highheels. Nicht schön! Aber was tut man nicht alles um seinen Fußboden zu schonen. Leider nutzten sich die Filzbeläge schneller ab, als erwartet und vor allem, wie die Absätze bei Schuhen, ungleich.


Ergebnis: Die Kunststoffhülsen, in denen die Filzstückchen befestigt sind, drückten sich mit ihren Kanten in den Fußboden, den dadurch nun neben Striemen und Kratzern jetzt noch viele Kerben "zieren".



Also, runter mit dem Zeug. Doch was tun?
Ich erinnerte mich daran irgendwann von einem alten Paar Handschuhe die Finger abgeschnitten zu haben um sie einem anderen Stuhl mit metallenen Teppichgleitern vorübergehend überzuziehen - Strümpfe für Stuhlbeine!
In Google eingegeben sehe ich sofort, das haben schon andere verwirklicht und vermarktet:
und ich werde mit einer Anleitung fündig in einem der Blogs, denen ich folge:
sowie einem Link zum deutschen Blog "schoenstricken", der das Thema Stuhlsocken auch aufgreift.


Meine Stühle bekommen jetzt warme Füße, aber nicht mit gekauften Socken. Diese würden von den konischen Stuhlbeinen meiner Stühle rutschen. Ich darf mir wieder selbst etwas einfallen lassen und als Grundlage probiere es zuerst mit Harpas Anleitung!




Sonntag, 12. Mai 2013

Last Minute Muttertagsgeschenk mit Herz

oder ...

Schauen wir mal was in den Grünanlagen rundherum so wächst

Gestern fand ich auf dem Heimweg rund um einige Platanen Rindenabsprünge, die laut zu mir sprachen: "Nimm mich mit!"

Heute auf dem Weg zu meinem Futterhäuschen (Vogelmamis sind auch Mütter!) fiel mein Blick auf das Moos im Rasen und da war sie - eine Idee. Die Ausführung erfolgte sogleich! Nach ca. 15 Minuten war das Moosherz auf Platanenrinde mit Blümchen fertig!


Dazu suchte ich mir eine unauffällige Stelle mit Moosbewuchs.
Diese Stelle muss zuerst gesäubert werden, das heißt alte Blätter und Samen herauspuhlen und altes, wie neues Gras herauszupfen.
Dann eine Grabgabel, Ziehhacke oder ein anderes Gerät mit Zinken flach unter die ausgewählte und vorbereitete Stelle schieben. Dabei etwas Erde mitnehmen und das Moosfleckchen abheben. Ein Stück in der Größe von zwei Handflächen reicht völlig.
Das Moosfleckchen auf einer flachen Fläche vorsichtig in Form drücken und auf das Platanenstück legen.
Mit Goldfäden, Golddraht oder, wie ich hier, mit langgezogenem Engelshaar aus der Restebox von Weihnachten Moos und Rindenstück ocker umwickeln bzw. miteinander fixieren.


Zum Schluss schnitt ich noch ein Blümchen aus meinem Blumenkasten ab und steckte es in das Moosherz.



Ich brauche das Moosherz morgen für einen anderen Anlass. Dazu muss es einen langen Weg mit dem Auto aushalten und genau dafür ist ein solches Gebinde auch geeignet. Das Moos hält sich wenn es feucht gehalten wird. Und in das Moosherz kann das Blümchen erst kurz vor dem benötigtem Anlass frisch geschnitten und hineingesteckt werden. Bei mir wird es ein Röschen aus diesem Töpfchen Zwergrosen sein.


Samstag, 11. Mai 2013

Wer zupft denn da an meiner Wolle?

oder ...

Keine Angst vor Katern und Eulen

In meinem Schlafzimmer stehend, vor mir und neben mir je ein schlafender Kater, in meiner Hand ein Telefon und am anderen Ende meine Freundin - eine typische Feierabend-/Wochenendbeschäftigung. Da rappelt es draußen auf meinem Balkon und ich traue meinen Augen nicht als ich durch die Fenster schaue. Da sitzt der dreiste Übeltäter, der ständig dafür sorgt, dass meine Eulendeko nur noch an einem Faden hängt!!

Entlarvt! Herr Kohlmeise!!!



















Der Bursche ließ sich absolut nicht aus der Ruhe bringen, weder von mir noch von den Katern. Er zupfte weiter. Nun habe ich meine Restwolle in den Blumenkästen verteilt, damit er meine Eulen in Ruhe lässt.
Übrigens, der Blogpost zu den Eulen mit den Links zur Anleitung habe ich hier veröffentlicht.

Freitag, 10. Mai 2013

Unterwegs in Stuttgart - Staatsgalerie

und ...

Bleeding Trees

Wenn an freien Tagen das Wetter wenig nach draußen einlädt gehe ich gerne Kunst schauen. So dachte ich gestern, an Himmelfahrt, nur fiel mir keine Ausstellung ein, die mich interessierte. Deshalb hatte ich es mir mit meinem momentanen Häkelwerk in Arbeit schon gemütlich gemacht als eine Freundin anrief. Ihr geht es an Tagen wie diesen ähnlich wie mir und sie machte den Vorschlag - die Staatsgalerie zeigt Bilder aus der aufgekauften Sammlung Domberger in der Ausstellung  Op+Pop - Experimente amerikanischer Künstler ab 1960. Also doch Kunst schauen.
Wir trafen uns dann vor Ort, dem Teil der Galerie, der während unseres Studiums in Planung und im Bau war und wegen seiner Architektur so viel Staub aufgewirbelt hatte - dem neuen Teil. Uns gefällt das Gebäude nach wie vor und mit der Patina der Jahre heute noch mehr als früher.







Doch bevor ich mehr Bilder vom Gebäude zeige ein paar persönliche Worte zur Ausstellung und einer tollen Überraschung danach.

Persönliche Worte
Wer Pop-Art mag findet in dieser Ausstellung ein paar wirklich schöne Bilder bzw. Serigraphien zum Beispiel von Robert Indiana, Robert Rauschenberg, Josef und Anni Albers, Richard Anuszkiewicz, die mich wieder beeindruckten und etliche Werke von Richard Estes. Letzterer ist ein Wegbereiter bzw. der Vertreter des Fotorealismus.  Die Ansichten in seinen Bildern wirken fotografisch genau, haben einen hohen Wiedererkennungswert, doch sind sie in Teilen zusammengesetzt. Fotografieren durfte ich nicht, aber es lohnt sich hier unter diesem Wikipedia-Link unter Bilder von Richard Estes zu klicken.
Ein besonderes Wiedersehen hatte ich mit einem ausgestelltem Bild von Richard Estes, bei dessem Entstehen ich am Rande teilnehmen durfte und einem Exemplar lange sehr nahe war und mir ganz sicher sein kann: Estes hat auf einem meiner Wohnzimmerstühle gesessen und handgeschabte schwäbische Spätzle gegessen.
Lang ist es her.

Tolle Überraschung
Aus der Ausstellung kommend, die im alten Gebäude der Staatsgalerie gezeigt wird, liefen wir zwei außerhalb der Gebäude zurück zum neuen Teil um sofort die roten Banderolen an den Bäumen wie Eyecatcher wahrzunehmen - bleeding trees!
Diesen Teil der dOCUMENTA 13 hatte ich letztes Jahr nicht gesehen und nur darüber gelesen. In dieser Zeit im Habichtswald in Kassel-Wilhelmshöhe installiert, wollte der Künstler Alfred Bradler den Menschen deutlich machen, dass in die Natur eingegriffen wird und schaffte damit eine recht eindrucksvolle Wirkung. Wie gesagt, ich hatte bisher nur darüber gelesen, z. B. hier.
Und plötzlich hatte ich diese Bäume vor mir, völlig unerwartet. Dass eine Adaption dieser Installation als "Land-Art" in Stuttgart stattfand, eigentlich schon zuende ist, ist mir durchgegangen. Im Internet fand ich dazu jetzt diese Seite.  Zum Glück steht diese Installation noch in Teilen entlang der Staatsgalerie.

vom alten zum neuen Teil der Staatsgalerie

"bleeding trees"








Nach dem Ausstellungsbesuch landet der eine oder andere Ausstellungssticker auf den nächsten Ampelmasten




Mein Sticker klebt in meinem Tagebuch. Ob der meiner Freundin auf der Säule klebt? Fragt sie. Auf jeden Fall fand ich noch einige von einer Ausstellung, die mich letztes Jahr bewegt hat, von Turner-Monet-Twombley.

Nach einem Ausstellungsbesuch lohnt es sich vor allem bei gutem Wetter noch eine kleine Einkehr im stilvollen kleinem Cafe vor der Galerie. Mein Tee mit frischer Minze war einfach lecker!