Mittwoch, 3. April 2013

Island - die Abreise

oder ...

Manchmal sind Verspätungen auch gut

Pünktlich um 8.00 Uhr stand ich vor meinem Hotel und wartete erst einmal 10 Minuten auf meinen kleinen Zubringerbus, der mich zum großen bringen soll. Bis dahin schaue ich mich noch einmal um. Wie um diese Uhrzeit zu erwarten liegt die Laugavaegur, eine der Haupteinkaufsstraßen Reykjaviks, wie eingeschlafen da. Nichts ist los, weder bergauf ...






noch bergab, Richtung Zentrum.





Der Blick nach oben zeigt, dass die Bewölkung zunimmt und dieser Tag nicht so schön sein wird wie die letzten zwei Tage.


Auf dem Weg zum Flughafen Keflavik, der ca. 40/45 Minuten dauert, fängt es doch tatsächlich zu tröpfeln an. Vor dem Abflug gießt es dann in Strömen.


Das Wasser läuft die Fenster entlang, wo den Abreisenden noch ein wenig Island mit auf den Weg gegeben wird.






Mit 25 Minuten Verspätung sind wir in Keflavik gestartet und noch mit 20 Minuten Verspätung in Oslo angekommen. Dort wären eigentlich die ursprünglichen 30 Minuten Umsteigezeit auf 10 Minuten geschrumpft gewesen. Aber zum Glück hatte der Anschlussflieger wegen technischen Problemen auch 20 Minuten Verspätung. Diese Verspätung konnte das Flugzeug wegen der Wetterlage nicht verkürzen und wir kamen entsprechend später in Frankfurt an. Dort hatte, wieder zum Glück, der Zug 10 Minuten Verspätung und ich konnte ihn noch erreichen. Doch ich musste in Mannheim umsteigen und dazu hätte ich genau diese 10 Minuten Zeit gehabt. Dadurch, dass der Anschlusszug wiederum 5 Minuten Verspätung hatte klappte es auch mit dem Umsteigen in den Zug nach Stuttgart. Dieser fuhr glücklicherweise auf dem gegenüberliegenden Gleis und nicht treppab und treppauf auf dem nächsten. Es blieben 5 Minuten Verspätung, die mir in Stuttgart fehlte um von Gleis 16 zu Gleis 3 zu kommen. Doch zum Glück wartete dieser Zug nicht nur auf meinen, sondern auch noch auf zwei weitere. Noch einmal 5 Minuten Verspätung. Aber das war mir jetzt egal. In Böblingen wartete das private Tochtertaxi :D

Ich bin wieder zuhause und warte auf das innere Ankommen. Mein Fazit für diese Reise, die ich als ewig frierende Frostbeule wahrscheinlich nicht unternommen hätte, wenn mein Sohn nicht gerade dort ein Praktikum machen würde:

Island ist eine Reise wert! Und es lohnt sich Zeit für diese Insel und das Land mitzubringen.


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