Mittwoch, 27. Februar 2013

Strickwerk 2013 #4 - Die Anleitung vom Pullover mit Zopfmuster



Die Hieroglyphen meiner Stricknotizen sind nun ins Reine geschrieben und die Anleitung für den hier vorgestellten Pullover mit Zopfmuster steht in Größe 40 zum Download zur Verfügung.

Die von mir verwendete Wolle von smc select TWEED DELUXE ist ein Gemisch aus Alpaka (54%), Schurwolle (32%) und Polyester (14%) und ließ sich wunderbar verstricken. Das Strickzeug glitt regelrecht über die Nadeln, ohne Verhaken, obwohl ein Zopfmuster dazu neigt.
Wie ich heute am 27. Februar 2013 im Internet recherchiert habe gibt es dieses Garn noch in vielen Farben und Schattierungen zu kaufen.
Ich verstrickte die Farbe kamel/braun 07111.



Interessant fand ich die Struktur des Garnes. Es besteht nicht aus miteinander verdrehten, gezwirnten Fäden, sondern wirkt mit seinen vielen Schlaufen wie gehäkelt.

TWEED DELUXE

Es erinnert mich in seiner Struktur an das Alpakagarn, das ich zuerst in Luftmaschenketten häkelte um es dann für ein Strickkissen zu verwenden.

Gehäkelte Strickwolle aus Alpaka

Skeptisch bin ich beim fertigen Pullover immer noch über das Halsbündchen. Das Zopfmuster für das Bündchen übernahm ich aus dem im vorigen Plogpost beschriebenem Buch Amimono. So wie das Bündchen herausgekommen ist liegt es gerade richtig am Hals an: nicht zu fest, nicht zu locker, nicht zu hoch, ... Trotzdem denke ich, dass ich das Bündchen noch einmal auftrenne und es ganz einfach 2re 2li ca. 2 cm hoch stricken werde. Hinterher wird sich zeigen, ob ich es noch einmal trennen werde um den Urzustand wieder herzustellen ;-) Es wäre nicht das erste Mal, denn Halsausschnitte mache ich häufig öfter.




Viel Spaß beim Nachstricken!


Dienstag, 26. Februar 2013

Strickwerk 2013 #4 - ein Pullover

oder ...

Ein potentieller Kunde zum Auftrennen



Amimono - heißt stricken ist ein tolles Buch, das Zopfmuster aus seiner gerne einmal altbacken wirkenden Ecke herausholt und mit neuem Flair frisch, modisch mit japanischem Touch umsetzt. Zwar sind die Anleitungen im Buch alle in Größe 36 angegeben, doch dafür sind die Strickanleitungen vorzüglich aufgebaut und bebildert.




Da ich selten nach einer Anleitung arbeite, weder bei Handarbeiten noch in der Küche, hole ich mir aus diesen Büchern vor allem Ideen oder lasse mich einfach inspirieren. So ging es mir dann neulich, als ich eigentlich nur ein neues Nadelseil bei Zweigart und Sawitzki in Maichingen holen wollte. Morgens hatte ich beim Frühstück im Amimono geblättert und nun sah ich dieses herrliche Material, das auch noch im Regal für Sonderangebote lag, sich so toll anfasste, im braun meiner Wahl in ausreichender Menge vorhanden war und dann erschien doch <schwups>  ein Bild von dem schon fertigen Pullover in Zopfmuster in meinem Hinterkopf. Gekauft! Wieder wurde nichts mit dem Abbau von Liegengebliebenem und Unfertigem!

Zehn Tage Stricken, Auftrennen, Stricken, Nähte schließen, Auftrennen, Stricken, Vernähen, Anziehen. Hmm, naja, nicht zu 100% dem Bild im Hinterkopf entsprechend, aber, bevor ich das Teil wirklich auftrenne und neu stricke will ich doch das neue Stativ und den Fernauslöser ausprobieren.

Dem Aufbau vom Stativ folgt Kater Harry mit Vorsicht aus der Deckung. Änderungen in seinem Wohnumfeld steht er skeptisch gegenüber.


Kamera auf das Stativ geschraubt, Fern-Funkauslöser aufmontiert, Taste gedrückt, Lämpchen leuchten und ... nichts. Hmm. Den Funkauslöser wieder abmontiert und kontrolliert, ob die Batterien richtig drin sind. Kamera ausgeschaltet, das Teil wieder eingestöpselt, Kamera angestellt, Funkauslöser gedrückt, Lämpchen leuchten und ... nichts. Hmm. Kamera und Funkauslöser ausgeschaltet. Bedienungsanleitungen durchgeblättert. Gegoogelt. Viele Hilfeseiten durchsucht. Wieder an die Kamera und es geht weiterhin nichts. Kamera abgeschraubt um wenigstens die Fotos vom Buch zu machen, und <upps> der Akku ist leer! <ARGH>

Den Akku aufgeladen, geladenen Akku in die Kamera, Kamera aufs Stativ, Fernauslöser dran, gedrückt und ... aaahhhh :D


Da ist er der neue Zopfpullover von vorne ...






... von hinten ...





... und von etwas näher.



Das Strickmuster entspricht der Anleitung der Ärmel und Halspasse des Pullovers aus dem Buch. Die entsprechende Buchdoppelseite ist oben auf dem dritten Bild abgebildet.

Wie gesagt, ganz zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis, dass ich davon ausgehe den Pullover als Wollknäuel irgendwann wieder im Strickkorb zu haben. Mal sehen.

Die Anleitung für diesen Pullover werde ich in Größe 40 demnächst auf diesem Blog zur Verfügung stellen.

Der Rock, den ich hier anhabe, ist nach einer Anleitung genäht, die ich für mich selbst ausgetüftelt habe. Wie ich den messe, zuschneide und nähe habe ich unter Ein einfacher Rock beschrieben.




Freitag, 22. Februar 2013

Alles Banane

oder

Tausend Nadelstiche für das Frühstücksobst


Heute erinnerte mich ein neuer Blogeintrag von Jessica Jones an die Botschaften, die meine Freundin und ich uns während unserer Schulzeit via Bananen-Post unter den Schultischen schickten.


Sicher vor dem Verwischen hatten wir nicht nur Herzchen und Smilies mit der Zirkelspitze in die Bananenschale gepiekt. ;-)

Nun musste ich das unbedingt wieder probieren. Und ich weiß auch schon wem aus dem Kollegium ich am Montag seine Banane mit einem umgestylten, tätowierten Exemplar ersetzen werde - Spaß muss sein!






Vielleicht wird es eine Banane mit Reißverschluss werden, oder ...




... eine Banane mit "Bedienungsanleitung".




Zum Einstechen verwendete ich eine einfache Stecknadel. Schon nach kurzer Zeit dunkeln die Einstichstellen nach. Dieser Prozess geht weiter und kann nicht gestoppt werden, so wie eine reifende Banane auch immer dunkler wird.

Dazu fand ich im Internet auf der Seite von Stylegadget ein passendes Video, in dem auch genauer beschrieben wird wie Bilder auf eine Banane gepiekst werden können.

aus "Stylegadget: Tätowierte Bananen" vom 22.05.2012

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Sonntag, 17. Februar 2013

Zurück aus Spanien

oder ...

Ein Update für die Woche ohne Bloggen


Calella am 11.02.2013 von der Strandpromade aus


Oh was habe ich die Tage bei meiner Freundin genossen, die seit einigen Jahren in Spanien lebt!!! Es waren, wie üblich wenige Tage mit kurzen Nächten, denn es gibt immer viel zu erzählen und jede gemeinsame Minute will genutzt sein. Bitte alles ohne Stundenplan und ohne Hektik!!!
Der frühe Flug von Stuttgart nach Barcelona passte mit seinem Wecken vor dem Aufstehen, das hieß 4:00 Uhr, zwar nicht in das Konzept "immer mit der Ruhe", aber damit konnte ein halber Tag Gemeinsamkeit gewonnen werden.
Gesundheit und Wetter wollten kurz vor der Abreise zwar noch einen gehörigen Strich durch alle Planung ziehen, aber dann klappte am Ende doch die Reise dank Pharmaindustrie und geänderter Logistik. 

Was für eine Anreise!

An den Flughafen kam ich durch heftiges Schneetreiben auf schneebedeckter, dicht befahrener A8 morgens um 5:00 Uhr - Reiseverkehr in den Süden zum Skifahren! Entsprechend belebt war zu solch früher Stunde auch der Flughafen - Reiseverkehr in den Süden der warmen Sonne entgegen. Auf dem Flugfeld fuhren die Räumfahrzeuge und die über die Nacht zugeschneiten Flugzeuge waren im Schneetreiben nur schemenhaft zu erkennen. Trotzdem liefen Check-in und Boarding völlig normal ab.
Kaum im Flugzeug ging ein Kratzen auf dem Dach los und braune Soße lief an den Fenstern entlang - tja, meine Kinder habe ich früher auch erst ins Auto gesetzt und dann das Auto freigekratzt. Aber Enteisungsbrühe verwendete ich keine <uhh> <eklig>. Nun denn, mit einer halben Stunde Verspätung ging der Flug endlich los. Die verlorene Zeit holten wir auch während des Fluges nicht mehr ein. Damit verpasste ich zwar zwei Anschlusszüge, aber was soll's! In Barcelona schien die Sonne an blauem Himmel <ahhh, wie schön!> und es waren 17°C <ahhh, schön!>, alles Wetterattribute, die nach diesem langen grau-in-grau mit Minusgraden rund um Stuttgart viel Wert haben und genossen werden wollten.

Vom Flughafen aus ging es weiter mit dem Zug nach Barcelona Sants und von dort aus in Richtung Flaça, wo mich meine Freundin mit dem Auto abholte. Was für ein schöner Moment!


Die Tage an der Costa Brava

Um diese Jahreszeit sind die Ferienorte wie leer gefegt, genauso die Strände. Die wenigen Spanier und noch weniger Dauergäste aus allen Herren Länder sind unter sich und man kennt sich. Die meisten Lokale und Geschäfte sind geschlossen und trotzdem geht das Leben weiter. Man rüstet sich auf die nächste Saison. Sträucher und Bäume werden geschnitten. Häuser und Mauern werden repariert. Und die Natur erwacht mit blühenden Mimosen und Zypressen. Die Mandelbäume waren schon fast verblüht. Es grünt auf den Feldern und die Vögel zwitschern.


Ein Ausflug

Wir fuhren von Pals aus nach Calella. Von dort aus über Llafranc, wo wir etwas oberhalb des Ortes um den Leuchtturm herum zur Ausgrabungsstätte von San Sebastiá de la guarda liefen. Es lohnt sich in jeder Richtung die Aussicht zu genießen. Weiter gings dann über Tamariu nach Begur, wo wir in einem kleinen, sehr einfachem örtlichen Lokal ein Pause machten.

Ein paar Eindrücke von dieser Tour:

Calella, Platja del Canadell









Katze als Hüterin von Eistruhe und Fax - man achte auf die Aufsteighilfe für das Tier ;-)




Selbst der Hund zeigt seine katalonische Gesinnung!




Begur


Stadion von Begur

Nun bin ich zurück in Schnee und Eis. Mir ist kalt und ich stricke mir einen warmen Pullover in der Vorbereitung auf meine nächste Reise - in den Norden, weit weit weg in den Norden, dorthin wo Europa aufhört!




Donnerstag, 7. Februar 2013

Filzkieselsteine

oder ...

Filzen mit Tierhaaren #6


Im August 2012 schrieb ich von meinen ersten Erfahrungen kleine gefilzte Steine herzustellen, die an Kieselsteine erinnern. Dazu verwendete ich die aus dem Fell gebürsteten Haare von meinen und Nachbarkatern. Nun fand ich in einer kleinen Tüte Tierhaare von unserem längst verstorbenen Zwergkaninchen. Das flockte jeden Frühling dermaßen, dass wir es auch bürsteten.



Inzwischen filze ich die Steine zu Anfang meist trocken mit Filznadeln. Nur wenn der Anteil an kurzfaserigen Tierhaaren, wie die oben abgebildeten Haare aus dem Unterfell eines Kaninchens, sehr groß ist bevorzuge ich das Matschen, Quetschen, Drücken, Drehen in heißem Seifenwasser. Ansonsten ist das Trockenfilzen eine angenehme kleine Nebenbeschäftigung abends beim Fernsehen.


Für die meisten Steine verwende ich innen helle Schafwolle und lege außen die Effekte mit den Tierhaaren. Manchmal reicht die Menge, die bei meinem Kater Harry bei einer Streicheleinheit abfällt völlig aus.


Da beim Filzen das Material ziemlich schrumpft muss die Wollmenge großzügig bemessen werden.


Ich arbeite am liebsten mit drei mittleren Filznadeln, die in einem Griffstück eingesetzt werden können. Filznadeln haben an der Spitze kleine Widerhaken, die die Wollfasern zum Verhaken, zum Verfilzen bringen.


Dieses Nadelpaket stecke ich immer wieder in den Filzknäuel, den ich in der Hand halte und immer wieder drehe.
Anfangs denkt man: Das wird nie was!, doch Ausdauer zahlt sich aus. Je nach Wollmenge ist der Filzstein in 30 bis 45 Minuten fertig.
Unebenheiten steche ich mit einer einzelnen Nadel noch einmal nach.













Das ist die Ausbeute nach einem Spielfilm.


Wenn ich 10 bis 15 Filzkiesel zusammen habe (egal ob sie bis jetzt trocken oder nass gefilzt worden sind) geht es ans Walken, das ich von meiner Waschmaschine erledigen lasse. Dazu stecke ich die Kiesel in einen Wäschebeutel und lege ihn mit in eine dunkle Wäsche bei mindestens 40°C. Ein Wäschenetz geht auch, doch durch die großen Löcher wandert der möglicherweise entstehende Wollabrieb in die Maschine und verstopft mir unter Umständen das Flusensieb.

Vor der Wäsche

und nach der Wäsche



Nach der Wäsche sind die Steine noch einmal geschrumpft und deutlich fester.

Mein Ziel ist es nach wie vor so viele Steine zu filzen, dass ich aus ihnen einen kleinen Teppich zusammensetzen kann. Inzwischen reicht es für eine große Fußmatte. 


Ich weiß nun, warum die Filzsteinkissen und -teppiche, die bei "my amenity" angeboten werden so teuer sind. Eigentlich sind sie es nicht wirklich, wenn ich zusammenrechne, wie viel Zeit ich für meine Steine benötigt habe.

Noch macht es mir Spaß :D und so wird die Wollbaustelle 8 wohl noch eine Weile brauchen, bis sie fertig gestellt ist.

 

Mittwoch, 6. Februar 2013

Spinnen statt filzen

oder ...

Ran an die Baustelle 8


Da steht der Korb voll mit Rohwolle vom Schaf, meinem und Nachbarskatern und anderem Getier aus denen noch viele Filzkieselsteine werden sollen. Allerdings fand ich bei genauerem Hinsehen zwei Materialien viel zu schade zum Filzen:

links Gotland-Kammzug - rechts Islandwolle "Polarfuchs"
Beide Materialien habe ich von Wolle-Traub in Winterbach. Durch einen Anteil an Tussahseide hat die Islandwolle einen herrlichen Glanz und ist, zumindest in diesem Zustand, angenehm weich.

Also was tun?

Ich hole mein Spinnrad aus der Ecke, entstaube es und fange an zu spinnen. Herrlich! Die Islandwolle schnurrt nur so durch die Spindel auf die Spule. Mit solch langen Fasern macht das Spinnen Spaß und Freude.


Aber dann ... TSCHACKA ...: "Och nö!"


Nach dreißig Jahren der erste "Motorschaden"- wieder stellt sich die Frage: "Was tun?"

Leder muss her. Stabiles Leder. Ein alter Gürtel, das wäre es. Aber so einen gibt es seit letztem Jahr nicht mehr in meinem Schrank. Der ist aus- und aufgeräumt. Aber es gibt zum Glück noch die Familie, die gefragt werden kann.


Praktischerweise passte der Lochabstand des Gürtels den mir mein Vater brachte zu den Maßen, die ich für das Ersatzteil benötigte.


Nur noch schmaler schneiden ...





... und einschrauben. Fertig!



Als Spinnradbesitzer sollte frau doch wirklich immer einen alten Gürtel im Depot behalten.
Wieder was dazu gelernt.

Nun ging das Spinnen flott weiter und die ersten 125g sind fertig gesponnen!


Die Baustelle 8 ist weiter in Bearbeitung und wird wohl noch eine Weile in Anspruch nehmen!





 

 

Freitag, 1. Februar 2013

Strickwerk 2013 #3

oder

Neue runde Strickkissen nach altem Zopfmuster





Weiter geht es an den Abbau meiner Baustellen. Vor vielen Jahren hatte ich als Zugabe zu einer großen Bestellung an Rohwolle eine Kiste voller Wollproben bekommen. Alles wurde bis jetzt verstrickt, bis auf einige Stränge sehr grober Teppichwolle. Da diese Wolle so voller Wollfett war ließ sie sich fast nicht verstricken.

Letztes Jahr fiel mir das Material beim Aufräumen wieder in die Hände und mir war jetzt schnell klar was daraus werden wird - daraus stricke ich noch ein paar Bodenkissen, wie schon diese hier. Allerdings wusch ich etwas des Wollfetts vor dem Stricken heraus.


Weil selbst so das Stricken des festen Garns sehr auf meine Gelenke ging "verschob" sich das angefangene Strickzeug in seinem Korb seit Ende August 2012 Tag für Tag, Woche für Woche etwas weiter weg aus dem Sichtfeld. Bis jetzt!


Wie gesagt, das Material ist sehr fest und stabil. Als es ans Spannen der Kissenplatten ging zeigte sich dadurch die nächste Schwierigkeit.  Die dünnen Stecknadeln verbogen sich beim geringsten Zug und waren zu kurz. Die Stecknadeln zum Quilten sind zwar länger, aber ich hatte kein geeignetes Polster. Nichts war dick genug, dass ich die Nadeln tief genug stecken konnte.






So ging ich das Risiko ein und dämpfte die Teile vorsichtig mit dem Bügeleisen. Ohne ein wenig Nachhelfen klappt es mit der Formgebung nicht und die Mitte steht wie ein Hütchen hoch.


Inzwischen sind die Kissen zum Füllen angekommen. Ich bestelle diese immer bei www.kissenwelt.de.


Ich häkle die Kissenplatten zusammen. Sicher, es wäre schöner wenn sie mit einem Verschluss versehen wären, doch mit Knöpfen oder einem Reißverschluss versehen würden die Kissen schwieriger rund werden und bleiben. Entweder trenne ich den Häkelrand dann auf, wenn ich die Kissen waschen möchte oder ich gebe sie komplett in die Waschmaschine bzw. wasche sie von Hand. Bei 30°C geht das ohne Probleme, denn Innenkissen und deren Füllung (Schaumstoffflocken) sind waschbar.

Zum Zusammenhäkeln lege ich die beiden Innenseiten der Kissenplatten aufeinander und ich häkle feste Maschen. Dazu gehe ich mit der Häkelnadel auf der vorderen Platte zwischen zwei Maschen hindurch ...

und genauso auf der hinteren.

Mit der Häkelnadel nehme ich nun eine Schlinge auf und ziehe sie durch beide Kissenplatten nach vorne.




 Auf der Häkelnadel liegen nun zwei Schlaufen.


Mit der Nadel nehme ich eine weitere Schlinge. Diese Schlinge ziehe ich nacheinander durch beide Schlaufen.


Ist das Kissen zur Hälfte zusammengehäkelt wird das Füllkissen hineingesteckt und die zweite Hälfte mit festen gehäkelten Maschen geschlossen.
Durch die letzte Schlaufe wird der abgeschnittene Wollfaden zum Sichern gezogen. Der Anfangsfaden und der Endfaden werden mit einer dicken Sticknadel vernäht.






Jetzt muss das Kissen ein wenig in Form geklopft und gezogen werden.





Noch eine Baustelle weniger! Hurra!! Doch mit was mache ich jetzt weiter?