Donnerstag, 31. Januar 2013

Strickwerk 2013 #2.x

oder ...

Möbius-Produktion


Bei dem Versuch meine Baustellen mit Wollmaterialien aufzuarbeiten fiel mir in der hintersten Ecke meiner Wolltruhe ein Beutel in die Hand. Als ich hinein schaute sah ich tatsächlich einen ganz alten Schatz - Seidengarn, schätzungsweise 1982/83 von mir gesponnen und gefärbt, in den damals angesagten in-Farben aller "Ökos"!


Frisch im Möbius-Strickfieber packte ich das Material nicht wieder in die Truhe sondern verstrickte es sofort.


Heraus kamen zwei Schals:


Ein schmaler, einfarbiger tauben-grau-violett-blauer Schal, den ich mit 180 Anfangsmaschen und der Nadelstärke 5 strickte, und ...


... ein breiter, mehrfarbiger Schal aus den verschiedenen Resten in pink, rosa, blauviolett, und violett. Für diesen Schal strickte ich mit der selben Nadel, nahm aber beim 1. Anschlag 190 Maschen auf.

Einen Schal schenkte ich meiner Tochter und wahrscheinlich bekommt sie den zweiten auch, denn es sind eher ihre Farben, als meine.

Meine Tochter und ich mit den Seidenmöbiusschals

Ein Tipp: Schaut doch einmal bei meiner Tochter vorbei! Sie schreibt rund ums Kochen und Backen einen kulinarischen Blog - Der Klang von Zuckerwatte. Es lohnt sich!


Bei meinem Baustellenabbau entschied ich mich bei Nr. 7 für Auftrennen. Die Original-Knäuel kamen zu Baustelle 3, die angefangenen werde ich in die Wollkisten in meiner Schule geben, der Rest kam in die Tonne.

 Nun geht es an die Baustelle 1. Die Füllkissen sind endlich per Post geliefert worden.




Freitag, 25. Januar 2013

Strickwerk 2013 #2

oder ...

Ein Möbiusschal - der erste Baustellenabbau




Um mir schnell ein positves Gefühl plus Erfolgsergebnis zu geben nahm ich mir zuerst den angefangenen Möbiusschal oder -kragen vor. Ein solcher Schal hat etwas von einem Rollkragen ohne Pullover, ist aber kein gerader Schlauch sondern hat eine Drehung. Das besondere an diesem Schal ist, er wird von der Mitte aus von innen nach außen gestrickt. Das hört sich verrückt an, ist es auch, doch es klappt tatsächlich - wenn man mal wirklich dran bleibt.

Ich fand die Anleitung dazu im Internet bei nadelspiel.com von eliZZZA inklusive einer Videoanleitung bei Youtube. Obwohl der Anschlag und die ersten Reihen nach diesem Video super geklappt hatten lag das angefangene Strickzeug seit Monaten im Korb. So von mir ungenutzt hatten sich die Kater darauf breit gemacht und einige Knäuel so zerzupft, dass ich jetzt stückeln musste.

Gestrickt wird mit einer langen Rundstricknadel, mindestens 1 m lang, besser 1,20 m. Beim ersten Versuch hatte ich 120 Maschen angeschlagen und ich strickte mit der Nadelstärke 5,5.
Aus diesem Anschlag werden noch einmal 120 Maschen herausgestrickt und dann in Runden weiter gearbeitet.








Der Kragen war fix fertig. Zum Schluss reichte ein Abend. Aber schon beim ersten Blick auf das Ergebnis war mir klar, SO mag ich das Teil nicht. Da lohnt sich kein Vernähen der Fäden!
Trotzdem probierte ich ihn an und ich mochte den Schal wirklich nicht.


Ich brauche einen Schal der mir den Hals wärmt und nicht an ihm bzw. mir hinunterhängt! Außerdem gefiel mir der ganze V-Ausschnitt-Charakter nicht. V-Ausschnitt ist nicht mein Ding!

So ging es ans Trennen.

Für den zweiten Versuch schlug ich 180 Maschen an und verwendete zu dem schwarzen Schurwollgarn noch einen Knäuel braunes Mohair. Für den Rippencharakter strickte ich jeweils drei Reihen rechts und drei Reihen links in schwarz, drei Reihen rechts und drei Reihen links in braun, usw. Zwischenzeitlich dachte ich, dass es eigentlich Quatsch ist bei einem langen Schal eine Drehung einzuarbeiten und ob ich es mir nicht leichter gemacht hätte einfach einen Schlauch in die Höhe zu stricken. Doch es macht meines Erachtens auch bei einem langen Schal Sinn.


Die Drehung kommt auch bei der Länge und beim doppelten Um-den-Hals-legen zur Geltung. Der lange Möbius wirkt nicht wie ein Rollkragen oder ein um den Hals gelegter Schlauch.





Auf jeden Fall wärmt das Strickwerk herrlich bei diesen kalten Temperaturen und ein Baustellenprojekt ist abgeschlossen.


Projekt-Baustellen aus Wolle

oder ...

Welches Werk wird zuerst fertig gestellt?

Die letzten Tage suchte ich gezielt wieder einmal alles Angefangene an Strick- und Nähzeug, Gefilztem und zum Filzen vorbereitetes, Rohwolle und Seide zum Spinnen, Bastelarbeiten und Werkstücke, Pappe, Papier und Malgerätschaften zusammen um den Überblick zu bekommen bevor ich ihn verliere. Ich stelle fest, ich wünsche mir immer noch eine Werkstatt oder zumindest ein Werkstattzimmer NUR für diese Dinge. Und ich versuche mich zu erinnern wie ich all diese kreativen Aktivitäten hier in diesen Wänden organisiert bekommen habe, als beide Kinder klein waren, zuhause lebten und auch noch ihre Aktivitäten auslebten!

Allein die Projekte aus Wolle werden mich eine Weile beschäftigen. Vor ein paar Tagen zählte ich noch die folgenden neun Baustellen, inzwischen fand ich noch zwei! <Stoßseufzer>
Trotzdem machte ich mich schon ans Werk das erste Projekt zu beenden und für dieses Wochenende ist der Abschluss eines zweiten geplant.


  1. Zwei Strickkissen nach meiner Anleitung
  2. Ein Schal oder Schultertuch aus Beilaufgarn von Sockenwolle (ja, so etwas wurde einmal mit der Sockenwolle zusammen verkauft), aus vielen gehäkelten Quadraten
  3. Ein Pullover mit Jacquard-Muster
  4. Das Material für einen Schal
  5. Noch ein angefangener Schal bzw. Möbiuskragen/-schal
  6. Ein Pullover
  7. Noch ein Pullover
  8. Filzsteine und jede Menge Rohwolle für noch mehr Filzsteine
  9. Häkelrosetten für einen Sommerpullover

Projekt 5 ist kurz vor dem Abschluss, der Blogpost dazu schon in Vorbereitung, denn mir ist kalt! Und was hilft am Besten gegen Frieren? Ein heißer Tee und ein richtig warmer Schal!


Mittwoch, 23. Januar 2013

Strickwerk 2013 #1.2

oder ...

Der fertig gestellte Babypullover

"Gut Ding will Weile haben", sagte immer meine Oma und dieses Strickwerk (den Anfang stellte ich hier vor) hat wirklich seine Weile gebraucht. Da denkt man sich, dass das nur ein paar Maschen quer und ein paar Reihen hoch sind für so ein Purzelchen, aber am Ende bleiben bei einem Einstrickmuster genauso viele Fäden zum Vernähen übrig wie für einen großen Pullover. Allerdings hat so ein Winzding wenig Platz zum Vernähen. In dieser Größe bin ich echt aus der Übung! Aber was hat es Spaß gemacht! Dazu der Spaß in den alten Anleitungen zu kruschteln und in den zwei Kisten mit Erinnerungsstücken von meinen Kindern zu kramen! Allerdings hat mich beides etwas vom zügigen Arbeiten an diesem Pullover abgehalten ;-)

Da ist er nun, der Pullover mit Jacquard-Muster in Größe 74


und im Detail von der Knopfleiste.

Für den Pullover verstrickte ich Merino Superfein 2000 von Lana Grossa:
100 g in blau
50 g in weiß
25 g in taubenblau (ein Rest, den ich noch hatte)


Als Stricknadeln verwendete ich Nadeln mit 2,5 mm für die Bündchen und für den Pullover selbst Nadeln mit 3,5 mm Stärke.
Zum Schließen brauchte ich noch vier Knöpfe.

Das Sternenmuster habe ich aus einem Strickheft für Norwegermuster, das ich mit einem einfachen "Schneeflockenmuster" kombinierte.
Die Größe übernahm ich von einem alten T-Shirt meines Sohnes, das ich in seiner Erinnerungskiste fand. So verwendete ich 59 Maschen für das Bündchen und nahm später 12 Maschen zu um im Jacquardmuster zu arbeiten. Insgesamt sind Vorder- bzw. Rückenteil 25 cm hoch. Die letzten Reihen werden wieder im Bündchenmuster gearbeitet, wobei ins Vorderteil je Schulter zwei Knopflöcher eingestrickt werden.
Bei diesem Pullover arbeitete ich im Vorderteil eine Rundung für den Halsausschnitt ein, um mehr Platz für das Babyhälschen zu erreichen. Das muss aber nicht sein.
Für die Ärmel schlug ich 31 Maschen an und nahm auch hier in der ersten Reihe des Jacquardmusters 12 Maschen zu, wie beim Vorder- und Rückenteil. Für die Armschrägung nahm ich in jeder 7. Reihe sieben Mal am Anfang und am Ende der Reihe je eine Masche zu. In Höhe von ca. 20 cm alle Maschen abketten.

Vor dem Zusammennähen müssen die Teile entweder gespannt, mit Wasser besprüht und getrocknet werden oder gedämpft, damit sie in Form kommen. Dämpfen ist ein Risiko, da das Strickwerk dadurch hoffnungslos verfilzen kann!!! Allerdings bringt meiner Meinung nach das Dämpfen das bessere Ergebnis, wenn es klappt. Mit diesem Material, der Merino Superfein 2000, hatte ich bisher immer Glück beim Dämpfen. Dafür stelle ich mein Dampfbügeleisen ein Ticken heißer als 'Wolle' ein, gerade soweit, dass es überhaupt dampft. Wenn ich ganz sicher gehen will lege ich noch ein Baumwollgeschirrtuch zwischen Strickwerk und Bügeleisen.


Voilà - das Teilchen ist tatsächlich fertig!







Samstag, 19. Januar 2013

Türkranz winterlich aufgepeppt

oder ...

vor dem Müll gerettet
 


Das letzte Stückchen Weihnachten hing bis vor wenigen Stunden noch an der Wohnungstür. Nun sind die Sterne abgehängt und in den Weihnachtskisten verstaut worden. Es hat seine Zeit gebraucht bis das neue Kranzgebinde zum Aufhängen fertig gestellt werden konnte. Eigentlich handelt es sich um den Türkranz vom Herbst, der schon in der Tüte für den Mülleimer gelandet war, vertrocknet wie er war. Da ich ihn zu schade zum Wegwerfen gefunden hatte hing er seit Dezember in seiner Tüte  im Keller. Auf der Suche nach etwas für das tägliche Wegwerfen fiel er mir wieder in die Hand und die Sprühdosen, im Regal dahinter, ins Auge - ahh! - die Idee zur Wiederverwertung, für einen neuen Türkranz, war geboren.

Materialliste für den Winter-Türkranz:

1 trockenen Kranz aus Naturmaterialen (Blatter, Zapfen, Samen, ...)
Sprühlack in weiß
Lampions der Lampionblume
Zeitungspapier zum Abdecken

Werkzeug:

Heißklebepistole




Den getrockneten Kranz auf Zeitungspapier legen und nach der Anleitung auf der Sprühdose besprühen. Er muss nicht komplett weiß werden, denn er soll einen "beschneiten" Charakter erhalten. Bei meinem Kranz kamen durch den Sprühlack auch die Fäden deutlich hervor, die der Heißkleber hinterlassen hat als ich das eine oder andere Samenbüschel wieder festgelebt hatte. Das hatte nun seinen ganz eigenen Reiz.
 

Den Kranz mindestens 24 Stunden trocknen lassen, bevor an ihm weiter gearbeitet wird. Die Farbe war zwar schon früher trocken, doch der Kranz musste sich noch etwas ausstinken. Ich erledigte das alles in der Schule um den Farbgeruch nicht zuhause in der Wohnung zu haben. Allerdings litt der Kranz sehr beim Rücktransport. Er purzelte gleich zwei Mal aus meiner Hand auf die Erde, weil es draußen so glatt war. Deshalb traute ich mich zuerst nicht in die Tüte zu schauen. Ich befürchtete schon nur noch Brösel zu sehen.



Zuhause klebte ich mithilfe der Heißklebepistole zuerst die abgefallenen Samenbüschel und Zapfen wieder an. Zuletzt verteilte ich die Lampionsmit dem Heißkleber auf den Kranz. Das muss vorsichtig geschehen, da die Lampionhülsen sehr zart sind und keinen Druck vertragen.




Durch die Stürze ist der Kranz zwar etwas unrund und aus der Form geraten, doch auch so hellt er mit dem leuchtenden orange die trüben Wintertage auf.





Dienstag, 15. Januar 2013

Neues Titelbild

Mir lag der Sinn nach einer Neugestaltung meines Blogs, aber mir gefiel so gar nichts, was an Vorlagen angeboten wird.
Nachdem ich dann etliches an Fotos und Hintergrundbilder ausprobiert hatte verwarf ich das auch wieder und entschied mich für eine Änderung des Titelbilds.
Da ich in der letzten Zeit eher zu Pinsel und Farben gegriffen habe, als in meine Woll- und Stoffkörbe, sollte es ein gemaltes Bild werden. Dachte und plante ich.

Allerdings brachte ich gestern endlich das Parallels auf meinem Rechner in Schwung, sodass nicht nur Photoshop wieder läuft sondern auch mein geliebtes CorelDraw.

So setzte ich mich heute hin und puzzelte mit Linien, Kurven, Formen und Farben herum. Und nachdem ich mich ausgetobt hatte kam ich zu ganz einfachen Ergebnissen, ohne allzuviel Schnickschnack.









Als ich dann die Punkteversion auf Blogger ausprobiert hatte war mir dann wieder nach mehr Farbe und so kam dann die bunte Konfettivariante auf die Kopfzeile.

Mal sehen, ob ich diese Version die nächsten Tage immer noch mag. Mal sehen, eben.
:D

Montag, 14. Januar 2013

Wie bringe ich ein PDF in meinen Blog?

Diese Frage stelle ich mir seit Wochen und ich habe das Internet rauf und runter gegoogelt. Es muss doch auch ohne HTML-Kenntnisse zu schaffen sein, denn andere schaffen es doch auch Anleitungen zum Download zur Verfügung zu stellen! Viele meiner Lieblings-Blogs bieten diese Möglichkeit des  Teilens von Ideen, die ich selbst schon genutzt habe und bei dem einen oder anderen Post dachte ich mir: Schade, dass ich meine Vorlagen nicht in den Blog bekomme.

Jetzt fand ich den Post von Chelsea in ihrem Blog sewBOLD mit genau diesem, meinem Problem: How to Share a PDF in Blogger. Das machte mir wieder Mut und Hoffnung, dass ich mich das letzte Wochenende noch einmal daran wagte.

Es gibt sicherlich andere Schritte, wie dieses Problem gelöst werden kann. Unter Garantie gibt es elegantere Vorgehensweisen. Aber ich habe diesen Weg für mich herausgeknobelt und ihn auch verstanden. Damit ich die Schritte nicht vergesse und um nicht in Notizzetteln zu ersticken (die ich später sowieso nicht mehr wiederfinden würde) schreibe ich meine Schritte einfach sauber auf und vielleicht helfe ich mit meiner Lösung anderen weiter.

Hier also mein Weg zum Einfügen von PDF an meinem MAC - Schritt für Schritt

Grundlage

Zuerst muss sicher sein, dass man über ein Google-Konto verfügt. Wer bei Blogger angemeldet ist hat ein Google-Konto. Wer sich unsicher ist kann sich mit den Suchwörtern Google Konto durch verschiedene Seiten googeln oder sich über diesen Link direkt informieren. Er führt zur offiziellen Hilfeseite von Google mit einem Link zum Überprüfen, ob ein Google Konto existiert oder nicht.


1. Schritt

Um ein PDF zur Verfügung stellen zu können muss es bei Google in einem Verzeichnis gespeichert werden. Dazu wird ein kleines Programm benötigt, Google Drive, dass unter Produkte und Docs heruntergeladen werden kann.


Hier fehlen mir ein/zwei Fotos, aber es war ein ganz normaler Downloadvorgang nachdem ich "Google Drive für Mac herunterladen" angeklickt hatte.


Google Drive befindet sich jetzt unter meinen Programmen und es wurde ein Ordner mit gleichem Namen angelegt.

2. Schritt

In den Ordner Google Drive kann ich nun Dateien aus meinen anderen Verzeichnissen schieben. Ich schob den Ausschneidebogen von den fünfzackigen Sternen, die ich im Dezember 2012 gepostet habe, zum Testen hinein.




3. Schritt

Wenn ich nun auf Google gehe habe ich oben im schwarzen Querbalken einen neuen Reiter, Drive.



Klicke ich diesen Reiter an sehe ich meine eben frisch hinzugefügte Datei mit dem Ausschneidebogen für den fünfzackigen Stern im Online-Verzeichnis von Google Drive.
Allerdings ist diese Datei noch nicht freigegeben.



Zur Freigabe muss ein Häkchen in das freie Kästchen neben dem Dateinamen geklickt werden. Danach verändert sich das Icon über "Google Drive stellt sich vor" und vier weitere aktive Icons öffnen sich.


Über das linke Icon kann nun nach dem Anklicken über die Freigabe entschieden werden.

Will ich meine Datei zum Download anbieten muss zumindest "Jeder, der über diesen Link verfügt" markiert und gespeichert werden.


4. Schritt

Öffne ich die Datei mit dem Ausschneidebogen auf der Google-Seite sehe ich in der Adresszeile das Zielverzeichnis, das ich kopiere und in meinem Blogpost als Link angebe.


Jetzt kann der Ausschneidebogen für die fünfzackigen Sterne tatsächlich vom Post Faltstern mit fünf Zacken aus geöffnet und gedruckt werden (zumindest hat es heute bei mir an zwei verschiedenen Rechnern geklappt!).

Ich hoffe ich konnte anderen mit meinem Weg und meiner Beschreibung helfen. Über einen Kommentar würde ich mich freuen. Über Verbesserungsvorschläge natürlich auch.









Samstag, 12. Januar 2013

Es grünt im Haus ...

und das ganz von alleine!

Auf meinem Haushaltsplan für heute stand ganz weit oben:
- Barbarazweige auf den Kompost

Alle Zweige hatten schon vor Weihnachten prächtige Blüten gezeigt, was ja Glück im neuen Jahr verspricht. Und sie blühen immer noch, dass es mir schwer fällt sie tatsächlich in den Eimer zu stecken.




Da inzwischen die verblühten Blüten überwiegen und mehr Krümel auf dem Tisch hinterlassen als hübsch auszusehen mache ich mich heute nun doch ans Wegräumen.

Doch dann kann ich meinen Augen kaum trauen! Sicher, den einen oder anderen grünen Trieb hatte ich letztes Wochenende schon entdeckt. Aber als ich die Zweige aus der Vase holte hatte doch jeder Zweig Wurzeln entwickelt!

 
Mir fällt es immer schwer Pflanzen wegzuwerfen und ich bevorzuge beim Kaufen die Pflanzen, die keiner mehr haben will.

Also, was mache ich jetzt?

Ich gebe frisches Wasser in die Vase und stelle die Zweige wieder hinein. So viel Überlebenswillen muss honoriert werden.


Mal sehen, was sich daraus entwickelt!

Freitag, 11. Januar 2013

Grün grün grün ...

... sind alle viele meiner Kleider 

und heute ging ich einen kleinen Schritt weiter. Ich hatte eine Art "green day" als ich eigentlich nur ein paar bunt gemusterte Aufbewahrungsboxen kaufen wollte. Tja, aus dem Laden kam ich mit einer grünen Tüte voller grüner Dinge für die Wohnung.

Die gemusterten Boxen waren zum Glück so gut wie ausverkauft. So praktisch sie mit einem transparenten Fenster auf der Vorderseite sind, hätten sie in einem Regal mit bunten Stoffen und verschiedenfarbigen Buchrücken für ein Zuviel an Farbe und Formen gesorgt. Und die grüne Farbe lachte mich zwischen all dem rosa und blau einfach nur an :-)

Genauso erging es mir bei der Türgarderobe. Mit meinem Faible für alles runde, wie Perlen und Murmeln, konnte ich auch hier nicht ohne Zuzugreifen vorbeigehen.

Und weil ich gerade einen Schwung Handtücher entsorgt habe machte ich an diesem Regal gerade so weiter.

All diese Dinge bietet momentan Strauss an.

Habe ich vor Weihnachten so gut wie kein Geld ausgegeben hat es jetzt richtig Spaß gemacht!

Eigentlich ist grün "nur" meine  Lieblingsfarbe wenn es um den Inhalt meines Kleiderschrankes geht, oder wenn es den Schnickschnack betrifft, den man so mit sich herumträgt.
Grün in meiner Wohnung war bis vor einiger Zeit nur auf meine Pflanzen beschränkt gewesen  - einzige Ausnahme, ein Teppich, als Kontrast.

Nachdem ich im Sommer schon einen "green day" hatte (den ich hier beschrieben habe) muss ich jetzt schauen, wieviel grün mein Umfeld noch vertragen kann. Denn um mich herum dominiert eine andere Lieblingsfarbe. Zum Wohlfühlen brauche ich die Sonne und weil sie draußen nicht immer scheint umgebe ich mich gerne mit gelb-orange-rot als Sonnenfarben. Das ist unübersehbar sobald man meine Wohnung betritt.

Montag, 7. Januar 2013

Strickwerk 2013 #1.1

oder ...

ein Babypullover

Warum kommen Babys eigentlich nie pünktlich? Der kleine Bursche, für den ich diesen Pullover stricke, hatte es verflixt eilig und ich bin natürlich nicht fertig geworden!


Jetzt ist der Junge schon auf der Erde angekommen und trotzdem ich den Abend hindurch strickte wird das heute, selbst in dieser kleinen Größe, wohl nichts mehr.
Das war schon eine Umstellung von Pullovern für Erwachsene auf das Miniformat! Es ist ja inzwischen Ewigkeiten her, dass ich mich mit Babykleidung beschäftigt habe. Doch inzwischen fand ich meine Notizen aus den Kleinkindertagen meiner Kinder. Die sind Gold wert!

Und ich hatte visuelle Unterstützung :D
Nachdem ich seit Wochen forsche wem ich meine Original-DVDs von Pride and Prejudice geliehen habe, sie aber nie mehr zurück bekam, schenkte ich mir die Langversion.
Eigentlich gehört dieser Film zu meiner Sammlung von Filmen, die ich mir beim Quilten anschaue - auf Englisch, damit nicht nur die Finger, sondern auch der Kopf was zu tun hat.

Nun unterstützten mich Elizabeth Bennet, Darcy etc. bei meiner Rückbesinnung auf Stricken im Kleinformat (auftrennen inklusive!).


Oh, und jetzt merke ich es erst.

Das war der veröffentlichte Blog-Post 100!

Samstag, 5. Januar 2013

Fensterbrettliege für Katzen

oder ...

Not macht erfinderisch!

Harry auf seinem neuen Logenplatz

Meine zwei Kater Harrison und Chewbacca sind als Britisch Kurzhaarkater nicht gerade zierlich zu nennen. Sie nehmen mit ihren knapp 8 und 6,5 kg reichlich Raum ein und, sind sie dann doch einmal in Fahrt, ist ihr Bremsweg beachtlich. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt auch der Sachschaden! Zum Glück sind beide Burschen stolze Vertreter dieser Rasse und haben eher friedliche, gemütliche Charaktere.

Doch irgendwie oder irgendwas piekt beide Kater seit gestern, denn sie sind heftig auf Krawall gebürstet. Egal wo es sich der dicke gemütliche "Graubär" Harry gemütlich machte, der Bruder war nicht weit um den Platz einzufordern. Heiß umkämpft waren vor allem die Plätze auf den Fensterbrettern, und zwar die gemütlichen!

Das Fenster auf der Sonnenseite im Wohnzimmer ist sehr begehrt, obwohl heute morgen gar keine Sonne schien.

Fensterplatz mit Katzen-Mini-Quilt für warme Popos (vom November 2011)
Bei der Auseinandersetzung flog nicht nur der Katzenquilt durch die Gegend, sondern die gerade voll gefüllte Gießkanne hinterher! Was für eine Sauerei!

In der zweiten Runde wurde der Hochsitz umkämpft, den ich mit einem ausgedientem Brett, einer alten Papprolle und meinen IKEA-Regalen zusammengezimmert habe (ich glaube, das zu beschreiben ist auch einen Blog-Post wert).

Chewbacca ganz oben (vom März 2012)

Sieger war natürlich Chewie. Wie der King saß er dann, wie auf diesem Foto, ganz oben und schaute sich von dort aus das Papierchaos unten an - meine Briefmarkenkiste war samt Inhalt bei der Auseinandersetzung nach unten "geschneit".

Harry, der seine Ruhe haben wollte suchte sich einen neuen Platz - die Luxus-Fensterbrettauflage von petfun. Inzwischen hängt diese besondere Art der Fensterbrett-"Extension" schon an seiner dritten Stelle in meiner Wohnung und die Kater haben jeden Umzug akzeptiert. Es ist ein tolles Teil! Denn in diesen Katzenauflagen haben selbst große Katzen bequem Platz!

Harrison bei seiner zweiten Lieblingsbeschäftigung: Schlafen! (vom Juni 2012)

Als es jetzt wieder Krach gab hatte selbst der geduldige Harry die Nase voll, brachte seine Massen in Bewegung und jagte seinen Bruder ein paar Runden quer durch meine knapp 85 qm. <aargh> Ich war gerade fertig mit Aufräumen, Staub saugen, dem "bisschen" Haushalt und dann DAS!!!

Ich konnte beinahe wieder von vorne anfangen!

Aber da lagen die bei der Katerjagd umgekippten Rückwände von einigen, inzwischen glaslosen Bilderrahmen! (Nein, die Gläser kamen nicht heute zu Bruch. Das geschah bei einer heftigen Fliegenjagd im Sommer.)

Beim Aufheben der Bretter kamen meine Hirnzellen in Gang:
  • Im Keller liegt doch noch, zur Entsorgungs bereit, ein Holzklotz aus der Schnitzära meines Sohnes.
  • Und wo liegt das bisher von den Katern abgelehnte Katzenbett?
  • Wenn ich auf dem Schreibtisch das Ding da hinschiebe, die Schachtel dorthin ... ?
  • Was ist eigentlich in der Schachtel? <weg damit!>
  • Und wenn ich jetzt den Klotz auf den Schreibtisch befestige und darauf das Brett ...? <zu niedrig>
  • Wenn ich doch bloß nicht alle Bretter weggeworfen hätte!
  • Ah, da sind ja noch die überzähligen Bretter vom CD-Regal!
Aus den überzähligen Regalbrettern und dem Holzklotz fügte ich einen Sockel zusammen.
Auf diesen Sockel befestigte ich eines der Rahmenrückwände und legte es auf der gegenüberliegenden Seite auf das Fensterbrett.
Obendrauf kam das seit zwei Jahren verschmähte Katzenbrett und Harry lag sofort drin!

Harry mit Übersicht nach drinnen!

Harry mit Übersicht nacht draußen!

Und wenn es morgen wieder hell ist, sein Bruder ihn nicht wieder vertrieben hat, hat Harry von hier aus sein "Katzenkino" voll im Blick:

Das Futterhäuschen für die Vögel!