Mittwoch, 28. November 2012

Faltstern mit fünf Zacken

denn ...

ich liebe diese fünfzackigen Exemplare




Ok, ich habe das Bild gerade eben, es ist nach 23.00 Uhr bei Lampenlicht, ohne Blitz gemacht und mein Photoshop lädt seit dieser Zeit <grr>. Mac und Parallels hat so seine Tücken.

Aber ich habe es geschafft aus einem Mitbringsel einer Kollegin, danke Frau L., diesen Faltstern umzusetzen. Ich konnte nicht anders, denn gut aussehende Sternvorlagen mit fünf Zacken sind selten. Für den Anfang war wie bei den Kerzenständern ein wenig Mathematik und Geometrie nötig, aber es klappte beinahe beim ersten Versuch. Wer die Ausschneidevorlage braucht, ich habe sie nun hier als  pdf-Datei zum Ausdrucken.

Als Material verwendete ich ganz normales weißes Druckerpapier mit 80g/ --> m2 . Ich finde es trotz aller Liebe zu Farbe für die meisten Faltarbeiten am Schönsten.

Nun zur Anleitung:



Zum Schneiden kann natürlich auch eine Schere verwendet werden. Ich bevorzuge für gerade Linien Schneidemesser und ein festes Lineal, es ist einfach exakter. Für den Stern mit fünf Zacken benötigt man entsprechend fünf Teile.

Die Teile für den Protoyp hatten noch den Strich in der Mitte.

Die Linien aus der Druckvorlage liegen später innen und sind von außen nicht sichtbar.
Eines der fünf Teil bekommt einen langen Faden angeklebt. Hier auf dem Foto habe ich diesen Faden noch mit Tesafilm festgeklebt. Das ist jedoch nicht besonders stabil. Bei den weiteren Sternen klebte ich den Faden zusätzlich mit Klebstoff und einem aus Papier geschnittenem Kreis fest.



Aus jedem der fünf Teile werden "Tütchen" gefaltet und am Falz festgeklebt.

An jedem Tütchen stehen zwei Klebefalze am unteren offenen Ende ab. Die müssen nach oben gefaltet werden.


Nun werden die Tütchen aneinander geklebt. Das ist etwas fummelig, aber eigentlich keine große Angelegenheit.

Dazu werden zuerst zwei Tütchen aufeinandergelegt und die Klebefalze des unteren Tütchens in das oben liegende Tütchen eingeklebt.


Das nächste, das dritte, Tütchen, dass oben aufgelegt und angeklebt wird, ist das mit dem Faden an der Spitze.

Wenn alle fünf Tütchen zusammengeklebt sind bleiben zwei Klebefalze übrig. Diese werden mit Klebstoff bestrichen ...


... und einfach nach innen ins Tütchen geklebt.


Das Päckchen aus den fünf Sternspitzen braucht nun zwei Fäden zum späteren Verbinden. Diese klebte ich zuerst auch erst mit Tesafilm an, aber das hält nicht wirklich fest. Später müssen die Fäden einigen Zug aushalten. Deshalb klebte ich die Fäden auch hier mit Klebstoff und einem runden Stück Papier fest.


Mit einem Sternstanzer (mit fünfzackigen Sternmotiv) stanzte ich durch das komplette Päckchen fünf Sterne aus. Schwerstarbeit, wenn man auf die geklebten Falze kommt.


Nun kommen die zwei zuletzt angeklebten Fäden zum Zug.
Das Zackenbündel muss vorsichtig aufgefaltet werden, damit es in Form gedrückt werden kann. Mit den zwei Fäden wird der Stern geschlossen und fest verknotet.


Und hier hängen meine ersten Ergebnisse. Beim Prototyp, dem rechten Stern, verzichtete ich noch auf den zusätzlichen Faden an einer Spitze zum Aufhängen.




Sonntag, 25. November 2012

Pomander ...

oder

... wie meine Familie sich auf Weihnachten vorbereitet


Beinahe hätte ich es wieder verpasst, den richtigen Zeitpunkt vor Weihnachten Pomander anzusetzen. Pomander waren ursprünglich filigrane metallene Kugeln, die mit duftenden Kräutern, Essenzen und anderen wohlriechenden Stoffen gefüllt und am Körper getragen worden sind. Heute noch bekannt sind die mit Nelken gespickten Zitrusfrüchte, die nach dem Spicken für eine Weile noch in Gewürzmischungen eingelegt präpariert werden. Letzteres braucht eine Weile, weshalb es wichtig ist Mitte November mit der Herstellung anzufangen:
erstens kann man sie vor Weihnachten noch genießen, und
zweitens ist man dann sicher, wenn man die Pomander verschenken will, dass sie tatsächlich präpariert sind und nicht faulen. Das passiert nämlich leider auch und ich rechne immer mit 1/4 Ausschuss.

Ok, wir haben Ende November und, wie eingangs schon gesagt, ich hatte es auch beinahe vergessen. Wenn da nicht seit Wochen, genauer gesagt seit Anfang Oktober, eine Mandarine in meiner Küche liegen würde und ihr Aussehen seither in keinster Weise verändert hat. Wie lange hält sich eigentlich eine Mandarine, einfach so herumliegend in, anfangs Wohnzimmer- später Küchenambiente? Auf jeden Fall war mir das Verhalten dieser Mandarine seit Anfang November schon zu suspekt, um sie in meine Frühstücksbrot-BentoBox zu packen.
Heute war ich dann soweit um das orangefarbene Soll-eine-Mandarine-sein in den Müll zu befördern. Den Biomüll wollte ich mit einem Ding nicht belasten, das nicht zur Trocknung, Schrumpeln oder Fäulnis neigt.

Der Eimer war schon offen, das Soll-eine-Mandarine-sein in meiner Hand, als mir einfiel: Pomander, uih, vergessen!
Eimerdeckel zu und ich dachte mir: Vielleicht habe ich mit dieser Mandarine zu 100% Erfolg mit einem Pomander. Die fault ja selbst so schon nicht. Aber ob sie sich präparieren lässt?

Meine Soll-eine natürliche-Mandarine-sein

Man braucht für eine Pomander:

  • 1 Zitrusfrucht, vorzugsweise Orangen oder Mandarinen
  • jede Menge Gewürznelken

Ich besorge mir meine Gewürznelken in der Regel in Asia-Läden, dort gibt es sie in größeren Gebinden und günstiger, als in unseren Lebensmittelläden.

Zum Spicken ist eine dünne Stricknadel hilfreich, vor allem bei den dickschaligen Zitrusfrüchten. In die vorgestochenen Löcher wird jeweils eine Gewürznelke gedrückt.
Wenn später zum Aufhängen ein Band um die Frucht gewickelt werden soll, klebe ich mit Klebeband die Bereiche ab.
Wichtig ist die Nelken ist nicht zu dicht zu stecken. Sie sollten sich nicht berühren. So ist Platz zwischen den Nelken, dass die Gewürzmischung beim Einlegen an alle Stellen der Frucht kommen kann. Auch schrumpfen die Früchte durch Trocknung beim Einlegen und später noch an der Luft.


Ist die Frucht fertig gespickt gebe ich sie in ein geschlossenes Gefäß oder eine fest zu verschließende Plastiktüte und fülle die Gewürzmischung darüber.

Für die Gewürzmischung verwende ich:

  • 8 Teile Zimt
  • 4 Teile gemahlene Nelken
  • 2 Teile gemahlenen Ingwer
  • 1 Teil gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teil gemahlener Piment (Nelkenpfeffer)

Wenn ich von der Weihnachtsbäckerei noch Gewürze übrig habe schütte ich sie meist auch noch dazu.

Eigentlich gehört in die Mischung statt dem Ingwer gemahlene Iriswurzel. Irgendwann hat jedoch meine Apothekerin bei meiner Bestellung der Gewürze so etwas von die Augen verdreht, weil ich die doppelte Menge bestellt hatte. Tage später bat sie mich in ihr Kämmerchen um mir zu demonstrieren, was für ein Aufwand es ist Iriswurzel zu mörsern und zu mahlen. Das Jahr darauf machte ich das selbst und danach war ich mir sicher, dass es den Aufwand nicht wert ist - Ingwer also!


Nun muss ich alle paar Tage das Glas etwas schütteln, damit die Frucht von allen Seiten gleichmäßig mit der Gewürzmischung präpariert werden kann. In drei Wochen sollte die Frucht dann zum Dekorieren oder Verschenken fertig sein.



Dafür fand unser Familien-Weihnachtsbacken zum üblichen Zeitpunkt in kleiner Besetzung dieses Jahr statt. Seit Jahren hat es sich für meine Kinder und mich einfach ergeben: Wir backen am Samstag vor dem 1. Advent. Da hat in der Regel jeder von uns Zeit und die Weihnachtsfeiern von Schulen, Vereinen, Freunden und Bekannten können dann stressfrei die Wochenenden blockieren. Mein Sohn konnte zwar nicht einfach mal so kurz vorbeikommen, aber er hielt im fernen Island den Back-Termin überpünktlich ein um mit seinen neuen Bekannten Weihnachtkekse nach Art des Hauses Brinker zu backen.

Drei Sorten gibt es bei uns jedes Jahr:

  • Kokosmakronen
  • Vanillekipferl
  • Pfefferkuchen nach schwedischem Rezept, pepparkakor

Dieses Jahr fielen die Kokosmakronen so gut aus, dass deutlich weniger übrig blieben und ich vor lauter Naschen das Fotografieren vergaß. Aber, Tradition sei Dank, es gibt ja noch Aufnahmen vom letzten Jahr.

Kokosmakronen

So war es gut, dass die Vanillekipferl deutlich weniger Bruch beim Wälzen im Vanille-Puderzucker hatten. Da die Bruchstücke genascht dürfen genascht wurden so unsere Bäuche und Hüften geschont.

Vanillekipferl

pepparkakor

Mittwoch, 21. November 2012

Herbstfarben ...

oder

... endlich wieder Sonne und blauer Himmel



Was bin ich froh mein Smartphone in der Tasche gehabt zu haben, als ich eine Hohlstunde für einen persönlichen Servicegang nutzte. Fiel uns hier tagelang der Himmel auf den Kopf, wie Asterix es ausdrücken würde, war es heute für kurze Zeit strahlend blau. Dazu brachte die strahlende Sonne all die Farben des Herbstes herrlich zum Leuchten - meine Lieblingsfarben!

Was bin ich froh auf diesem kurzen Weg gleich die Fotos geschossen zu haben und mich nicht erst nach dem Schulschluss auf den Weg machte um mit der "richtigen" Kamera zu arbeiten. Denn langsam zieht sich der Himmel wieder zu und überhaupt, es wird ja früher dunkel.







Und dann ging mein Blick nach oben und mein Finger auf die falsche "Taste" :D. Nun es ist passiert, ich lichtete mich selber ab, weiterhin rotnasig geplagt von (m)einer Rüsselpest, aber dieses Bild nun einmal Teil in dieser Bilder-Reihe ist, musste es hier rein.


Was für ein Hintergrund für diese Farben! 





This is the end ...

Sonntag, 18. November 2012

Die gute alte deutsche Frühstücksdose ...

... heißt jetzt Bento



Vorab, ich finde Bento genial und lecker. Doch die Idee ist nicht neu, selbst hier in Mitteleuropa nicht. Denn, siehe Wikipedia, ist Bento eigentlich nichts anderes als die Art und Weise wie eine Mahlzeit zum Mitnehmen für unterwegs organisiert wird. Nach dieser Definition ist das gute alte Schulbrot, in Papier eingewickelt, schon ein Bento. Doch wer an Schulbrote denkt, hat nicht unbedingt die Assoziation von: hmm, lecker, und in der Erinnerung sind eher die Berge an ungegessenen Broten präsent.
Obwohl sich meine Mutter immer Mühe machte, auf die Schulbrote für meinen Bruder und mich nur das packte was wir mochten, mumifizierte doch das eine oder andere in den Tiefen unserer Schultaschen. Aber sie schnippelte schon vor über 40 Jahren Äpfel und Karotten in bissgerechte Portionen und als in den 1960ern die ersten Tupperdosen in Deutschland zu kaufen waren griff sie sofort zu und verpackte ab dann die Orangenstückchen auslaufsicher darin!

Wie meine Mutter machte ich das später auch mit Obst und Gemüse für meine Kinder in ihrer Kindergartenzeit. Für die Brote griff ich dagegen gewaltig in die Trickkiste und "zauberte" sogenannte Abenteuerbrote, damit sie gegessen wurden. Dazu holte ich mir die Ausstechformen für Weihnachtsgebäck heraus um Brot, Wurst und Käse in Form zu bringen, schnippelte und schnitzte teilweise wirklich mit Schnitzmessern, sammelte Spritztüllen zum Verzieren, bastelte Picks aus Zahnstochern und Perlen. Was für ein Aufwand!


Doch was macht eine Mutter nicht alles, damit die Kinder nicht vom Fleisch fallen, vor allem wenn sie Probleme mit dem Essen haben.
So kam manchmal trotz aller Tricks und Kreativität das Frühstücksbrot meiner Tochter dann doch beinahe ungegessen zurück. Aber den "Forscher", das Gummibärchen, hatte sie aus den Tiefen des Kindergartenfrühstücks immer herausgefischt, denn eine Leckerei hatte ich immer in der Frühstücksbox versteckt.

Es brauchte Jahre bis ich für mich selbst wieder die Frühstücksdose mobilisierte. Es begann nachdem ich mich nach jahrelangem Raucherdasein von Glimmstengel & Co. getrennt hatte. Bis dahin konnte ich nach einem Frühstück, bestehend aus einer Zigarette und einer Tasse Tee nach englischer Art, oft nüchtern, mit weiteren Zigaretten zwischendurch, bis zum Spätnachmittag durchhalten. Zwar bekomme ich nach sieben Jahren rauchfrei immer noch nicht morgens vor der Arbeit mehr als die Tasse Tee in mich hinein, aber zur ersten Pause brauche ich jetzt was zum Beißen. Anfangs futterte ich mich blind durch das Angebot unseres Pausenverkaufsstands und ich fing mit Mitte 40 tatsächlich noch mit Naschen an! Vor allem letzteres zeigte sich recht schnell und deutlich rund um Bauch und Hüften. Zum Glück fiel mir irgendwann die alte Frühstücksdose meines Sohnes in die Hand, die er 1994 zu seiner Einschulung von der Stadt Böblingen geschenkt bekommen hatte. Damals ging es der Stadt weniger um gesundes Frühstück sondern eher mehr um Müllvermeidung. Mir ging es jetzt aber um besseres Essen und vor allem gesünderes. So begann ich mir jeden Morgen meine Dosen mit einem Frühstück zu bestücken, mit dem ich satt und glücklich werde. Gegen das "Verrutschen" von Brot und anderen Zutaten bastelte ich mir Papiertütchen, sammelte Minidöschen oder klemmte ganz einfach Radieschen und anderes nicht matschendes Obst und Gemüse dazwischen. Erntete ich vor Jahren ein Lächeln angesichts meines mitgebrachten Pausenbrotes zogen inzwischen einige Kollegen nach und wenn ich meine Schüler beobachte, sehe ich auch hier eine Wende. Es werden wieder mehr Frühstücksdosen verwendet und es sind nicht nur "langweilige" Brote drin.


Egal welche Variante, Bento- oder Brotbox, gewählt wird, dafür muss morgens früher aufgestanden werden, denn etwas Aufwand macht die Mahlzeit zum Mitnehmen schon. Bloß muss es für uns Mitteleuropäer das japanische Bento mit Reis sein? Ich mag Reis, sogar in ziemlich vielen Variationen - allerdings nicht süß - doch frage ich mich, was eigentlich gegen ein leckeres Brot spricht. Deutschland hat weltweit die meisten Brotsorten durch die vielen Getreidesorten, die hier angebaut werden. So wird Brot hier wirklich nicht langweilig, ganz besonders dann, wenn dann noch darauf, daneben, rundherum eine Vielfalt an Abwechslung gepackt wird.


Meine Brotbox in der Tasche


Letzte Woche hatte ich nun morgens reichlich Zeit meine Bento-Brot-Box nicht nur zu bestücken, sondern auch zu dokumentieren. Ich hatte in dieser Woche versucht eine der SWR3-Reisen nach Island zu gewinnen. Das hieß nachmittags Radio hören und morgens dort Anrufen, Hoffen, und ... wie bei mir eben üblich ... nicht zugewinnen. Schade, denn ich hätte gerne meinen Sohn gesehen, der seit Anfang November ein Praktikum in Island macht. Nun musste ich mein Ticket selbst kaufen und bis Ostern warten - Reisen im Dezember und Januar waren für mich unerschwinglich. Die Waschmaschine wollte eben genau jetzt kaputt gehen und ohne eine solche geht Haushalt nun mal gar nicht ...



Montag


dunkles Körnerbrot
Senf
saure Sahne
Le Moulis, Ziegenschnittkäse aus den Pyrenäen
Rucola
Datteltomaten
Walnüsse
1 Schoko-Leckerchen
und als Tee dazu: Rotbuschtee mit Orange


Dienstag


Bauernbrötchen
Ziegencamembert
Tomatenmarmelade
Friseeblätter
Karotte
Radieschen
2 Stück Schokolade
und als Tee dazu: Früchtetee mit Hagebutte und schwarzer Johannisbeere


Mittwoch


Pumpernickel (kleine, runde Scheiben)
pflanzlicher Brotaufstrich: Tomate / Paprika
Mandeln
Apfel
Datteltomate "zum Festhalten"
und als Tee dazu: Pukka-Tee Drei Tulsi


Donnerstag


Bauernbrot
körniger Frischkäse
Salatgurke
Radieschen (2 zum "Festhalten", 1 aufs Brot)
Dolamades (mit Reis gefüllte Weinblätter)
Karotte
und als Tee dazu: Yogi-Tee Sweet Chai


Freitag


Roggenbrot
Ziegenfrischkäse
Gjetost in Röllchen (norwegischer, karamellisierter Ziegenkäse)
Radicchio
Minipaprika
dunkle Trauben
Cashewkern
2 Schoko-Leckerlis
und als Tee dazu: Pukka-Tee Lemongras



Wenn es durch neue Bezeichnungen wieder "in" ist ordentlich in den Pausen auf Arbeit zu essen ist es das beste, was wir unserer Gesundheit antun können.

Verzeiht die Bildqualität. Zum einen sind die Bilder gaaaanzz früh morgens entstanden. Denn zum Gewinnen musste schon morgens um 5 Uhr das Radio eingeschaltet werden (im Ernst, ich habe das die ganze Woche gemacht!). Und so früh morgens ist die Lichtqualität eben nicht besser, als das was die Lampe von der Decke liefert. Zum anderen ist mein Rechner seit dem Update auf MountainLion und dem neuen Parallels eine Schlafmütze. Bevor Parallels, Windows samt Photoshop geöffnet sind, sind die vorher aufgesetzten Kartoffeln gar und noch kein Bild bearbeitet. Das muss (s)ich ändern.

Mittwoch, 14. November 2012

More to love #3

seit Wochen verfolge ich die Entwicklung einer neuartigen Tasse, die mir richtig gut gefällt ...


The Floating Mug

Die Homepage ist zwar immer noch im Aufbau, aber auf Facebook ist die Floating Mug Company sehr aktiv. Inzwischen sieht es so aus, dass es diese Tasse wirklich einmal zum Kaufen gibt. Zumindest wird nun das Frühjahr 2013 in Aussicht gestellt.


Und dann lohnt es sich meines Erachtens mal wieder netten Schnickschnack aus Korea anzuschauen. Das letzte Mal hatte ich im Februar und März 2012 über connect design berichtet. Seit ich letztes Weihnachten einige Weihnachtsgeschenke dort bestellt hatte bekomme ich von denen regelmäßig einen Newsletter zugeschickt. So auch jetzt wieder. Es weihnachtet sehr.

Dieses Mal bieten sie eine nette Weihnachts-, Neujahrsidee an - einen Jahreskalender als Bäumchen:



Genial finde ich zudem die "finger-it sticky notes".




Ich sagte ja vorab, es ist netter Schnickschnack. Doch inzwischen bereue ich es mir im März nicht selbst die kleinen Salz- und Pfefferstreuer geschenkt zu haben, die ich hier vorgestellt habe, denn die gibt es leider nicht mehr. Tja, so ist es halt.

Sonntag, 11. November 2012

Wenn der Himmel nur noch grau ist ...

... knuddel ich meine grauen Kater
... backe Kater-Kekse,

denn ich habe sie zum Naschen gern!



Backergebnis - Katzenkekse

Als ich diese Ausstechform gestern entdeckte musste ich sie einfach haben, beinahe genauso wie ich diese meine beiden Pelztiger, kaum gesehen, vor zwei Jahren auch einfach haben musste.

Chewbacca

Harry

Das Wetter heute verleitete ja wirklich zum Trübsalblasen. Grau, nass, der Himmel scheint auf den Kopf fallen zu wollen - November Rain.

Aber, nein, nicht unterkriegen lassen, Rotlichtlampe raus und weiter die Dauer-Rüsselpest bekämpfen um dann aber doch wieder zurück ins Bett zu kuscheln. Mit einer Thermoskanne Tee versorgt und einem Buch ließ es sich den Sonntag genießen. Zudem lagen meine zwei Kater beide wie die Wärmflaschen an für mich strategisch gute Stellen - jetzt nur nicht bewegen, dachte ich mir. Denn meistens liegen sie eher dort, wo es mir nicht so gefällt.

Doch irgendwann war mir dann das Faulenzen dann doch zu wenig um einen wertvollen Sonntag einfach so zuende dümpeln zu lassen. Zudem wollte ich doch nun endlich auch das Lösungswort für die SWR3-Reise nach Island lösen um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Ob ich mich als alter Schisser traue am Telefon-Gewinnspiel teilzunehmen weiß ich noch nicht. Aber es ist eine Chance noch vor Ostern nach Island zu kommen, Sohnemann zu sehen, in den Arm zu nehmen und danach zu beschäftigt zu sein, um ihm auf die Nerven zu gehen - <zwinker> Mütter, tss <zwinker> -nachdem ich, wie üblich für alles, zu spät für die Buchung einer günstigen Reise in den Weihnachtsferien gewesen war.

Da Backen meine Hirnzellen öffnet und ich die neue Plätzchenform ausprobieren wollte war es dann wirklich Sonntag: warme Küche, leckere Gerüche, ...

Das Plätzchenrezept meiner Mutter musste ich dann allerdings etwas ändern, denn sie macht in ihren Teig immer Orangensaft und Orangenschale hinein. Ich verwendete alternativ Zitronen: Schale und Saft.

Für den Teig benötigte ich:
125 g Butter
2 Eigelb
1 Päckchen Vanillezucker
80 g Zucker
Abrieb einer Zitrone
3 Esslöffel Zitronensaft
250 g Mehl mit 1 Teelöffel Backpulver vermischt

Zuerst wird die Butter schaumig geschlagen, dann nach und nach die Eigelbe, der Zucker, der Zitronensaft und der Abrieb eingearbeitet.
Danach das Mehl in die Teigmischung kneten.

30 Minuten ruhen lassen.

Ausstechen und bei 200°C Ober- und Unterhitze (anderes kann mein Herd seit Jahren nicht mehr) ca. 10 Minuten backen.

Bei den Katzen musste ich beim Backen aufpassen, damit sie keine braunen Füße bekamen. Aber selbst die schmecken lecker!

 


Aus dem restlichen Zitronensaft rührte ich mit Puderzucker noch eine Glasur an und überpinselte die noch heißen Kekese damit. Dadurch ging zwar etwas von der Struktur verloren, aber dafür haben die Knusperkatzen ein glänzendes "Fell" :D