Montag, 24. September 2012

Akten wälzen


http://derklangvonzuckerwatte.files.wordpress.com/2012/09/20120923-dsc_03061.jpg

Wochenende, mein Sohn auf Besuch und dann kommt Freitag so eine Email <pling> ins Postfach, die selbst mit zugekniffenen Augen auf den Absender und den Betreff Arbeit verspricht. Arbeit weit weg von jeglichem Spaß und Kreativität. Arbeit, die einen Lohnsteuerjahresausgleich toppt, denn dazu müssen nur die Belege eines Jahres herausgekramt werden. Mein Arbeitgeber möchte einen kompletten beruflichen Werdegang ab Schulabschluss von mir dokumentiert bekommen, inklusive Nachweise in Kopie.
Ich schüttel erst einmal verwundert den Kopf und schiebe diese Anfrage etwas von mir weg, denn es ist Wochenende und, wie gesagt, mein Sohn auf Besuch.

Besuche sind immer ein guter Anlass aufzuräumen, gut zu kochen und weitere Gäste einzuladen. So hatte ich heute zum "Englischen Frühstück" eingeladen, nachzulesen auf dem Blog meiner Tochter: Der Klang von Zuckerwatte.


Aber dann holte mich nach der Verabschiedung meiner Gäste doch diese Anfrage, Aufgabe, Auftrag, Pflicht ein und ich begann Ordner zu suchen, in Schachteln zu kramen, Daten-CDs zu durchforsten. Sauber abgeheftet fand ich meinen ersten Gehaltszettel mit 824,10 DM und Mengen an anderen Papieren, teilweise in einer Qualität (anno 1980 arbeitete man noch mit Durchschlagpapier oder diesen Durchschreibeformularen), an der die Zeit ordentlich genagt hat. Das Zeug riecht oder ist reichlich vergilbt ohne viel Tageslicht gesehen zu haben. Egal, denn ich komme an den Punkt mich zu fragen: Was soll das? Warum mache ich das?

Auf dem Begleitpapier schreibt mein Arbeitgeber, dass diese Erfassung zugunsten der Berechnung meiner Pension ist. Je mehr Nachweise ich bringe desto besser.
Hmm.
Mein Arbeitgeber ist jedoch seit 1978 ein und derselbe.
Seit Erteilung meiner Personalnummer läuft jede Veränderung, ob Einsatzort, Versetzung, Beförderung, Arbeitszeitveränderung, ... über diese Adresse.
Jetzt frage ich mich, ob ich nach 34 Jahren geprüft werde, in wie weit ich fähig bin meine Unterlagen aufzubewahren und chronologisch aufgegliedert abzugeben.
Oder ging bei denen das eine oder andere Dokument verloren?

Morgen gehe ich die Unterlagen kopieren, bin gespannt auf die Portokosten und schütte die Damen oder Herren Sachbearbeiter zur Arbeitsbeschaffung zu. Blöd nur, die bekommen Geld für das Bearbeiten des Papierbergs, ich verlor einen Teil des Wochenendes abgesehen von meiner Vorbereitung auf den Unterricht der nächsten Tage.



Sonntag, 16. September 2012

Herbstspaziergang im Pomeranzengarten Leonberg

oder ...

Neue Wege gehen

Oberste Terrasse und Zentrum des Pomeranzengartens in Leonberg

 




Blick auf die Arkaden, wo früher die Winterhäuser für die Zitruspflanzen standen.



Heute bieten die Arkaden Platz zum Sitzen und Schutz vor der Sonne

Schmetterlingparadies








Namensgeber des Pomeranzengartens






Und unterhalb liegt eine Parkanlage mit schönem Baumbestand

Wie viele schöne Plätze es in der umliegenden Gegend gibt entdecke ich jetzt erst nach und nach.
"Jetzt" heißt, nachdem meine Kinder ihre eigenen Wege gehen, kein Mutti-Taxi mehr gebraucht wird, kein "Mutti, mir ist so langweilig" nach einem Animationsprogramm ruft, der vielspaltige Organisationsplan in der Küche mehr Leerfelder als Eintragungen für Termine irgendwelcher Art aufweist, ... .
"Jetzt" auszufüllen hat eine Weile gebraucht. Um für meine Kinder rund um Stuttgart ein spannendes Programm zu finden half mir über viele Jahre der Ratgeber "Kind in Stuttgart", der seit - lasst mich zurückrechnen - mindestens 17 Jahren jährlich herausgegeben wird.
"Jetzt" schenke ich den Veranstaltungshinweisen in den Tageszeitungen und meiner Sonntagszeitung  deutlich mehr Beachtung, wie auch dem einen oder anderen Hinweisschild rechts oder links meiner ganz alltäglichen Wege, denn ...
"jetzt" heißt inzwischen "du darfst", nämlich, an dich selber denken.

So lese ich auf der Rückfahrt von Karlsruhe nach Stuttgart, eine Strecke die ich schon vor dem Studium meines Sohnes in Karlsruhe oft gefahren bin, auf der A8 kurz vor Leonberg zum ersten Mal bewusst das Hinweisschild "Pomeranzengarten Leonberg". Leonberg gehört zum Kreis Böblingen und auch ich wohne dort seit vielen, sehr vielen, hmm ... zweistelligen Jahren, allerdings eher Stuttgart-orientiert und wohl etwas drumherum blind. Dem wollte ich nun abhelfen und machte mich an diesem Wochenende auf den Weg nach Leonberg. Kaum auf der A8 auf der Autobahn steckte ich natürlich im Stau. Aber, mal ehrlich, A8 oder A81 ohne Stau bringt doch nur halb erlebtes Autobahnfeeling! Dann Leonberg entlang diverser Einkaufszentren durchfahren, den Schildern Richtung Altstadt und Pomeranzengarten folgen, die Orientierung verlieren und keinen Parkplatz finden. Die Straße in die Altstadt endet am Finanzamt. Ich lasse das Auto in der ersten freien Parkbucht stehen und folge einer Gruppe, die mit Kamera und Stadtkarte ausgerüstet besser auf einen Stadtrundgang vorbereitet ist als ich. Ihr Weg führt zurück zum Finanzamt = Schloss und dahinter liegt mein Ziel.

Der Pomeranzengarten ist Teil des Witwensitzes der Württemberger Herzoge und der einzige Terrassengarten der Spätrenaissance in Deutschland.
Nach meinem Spaziergang durch die Parkanlage folgte ich noch einem Teil des historischen Rundwegs durch die Altstadt und lief an Johannes Keplers Elternhaus, wie an seiner ersten Schule vorbei. Ich denke, ich werde mich demnächst in Weil der Stadt umschauen, der Keplerstadt in der Nachbarschaft.

Und dann ging mein Blick zurück über die Giebel der Altstadt Leonbergs:


Freitag, 14. September 2012

Lavendel einsacken

oder

Wei.na...sges..enke 2012 - ich mag es noch nicht ausschreiben, es ist doch erst September

Lavendelduft-Säckchen, die ersten

Es herbstelt, vor allem nachts, und das spüre ich auch auf der Arbeit. Die Zimmer auf der Nordseite sind jetzt schon so ausgekühlt, dass einem beim Öffnen der Türen die kalte Luft wie ein Brett entgegenkommt - klatsch - igitt - der Winter kommt. Ich könnte wie jedes Jahr darauf verzichten. Da ich aber nun einmal in Deutschland zuhause bin muss ich eben durch neun Monate schmuddelkalt durch und drei Monate auf eine durchgehende Wärmeperiode hoffen. Meist fällt deutscher Sommer nur auf einzelne Tage, hier in Baden-Württemberg bevorzugt in die Schulzeit vor den Sommerferien.
Was sind wir dieses Jahr mal wieder verwöhnt worden mit den beinahe drei heißen Wochen am Stück!

Die Schule hat begonnen und in den Supermärkten wird Platz gemacht. Gestern begegnete ich in einem von dieser Art dem ersten Weihnachtsstollen 2012!! Oh Schreck, Weihnachten steht vor der Tür, ich habe den geernteten Lavendel im Keller vergessen und wo liegt der Stoff für die Duftsäckchen? Im neu geordnten Haushalt findet sich alles, doch habe ich mich noch nicht an die neuen Wege nach dem Umräumen gewöhnt. Nach diesem Nähwerk weiß ich endlich wieder blind, wo sich meine Nähutensilien befinden. Die ersten Lavendel-DuftSäckchen von der Ernte 2012 sind fertig und somit die ersten Weihnachtsgeschenke (uups, jetzt habe ich es doch ausgeschrieben).

Jedes der Lavendelsäckchen ist ca. 18 cm lang und 8 cm breit, wird aus durchsichtigem Stoff (Organza, Tüll, oder ähnlichem) genäht und mit getrockneten Lavendelblüten gefüllt.

Aber zuerst der Lavendel, der kaum aufgeblüht im Sommer zum ersten Mal geschnitten werden sollte und ohne direktes Licht getrocknet wird. Normalerweise mache ich kleine Bündel aus den Lavendelblütenstengeln und hänge sie in den Keller. Dieses Jahr blieb der geschnittene Lavendel ungebündelt auf Zeitungspapier ausgebreitet liegen.


Nach dem Trocknen ribbelte ich die Blüten und Blätter von den Stengeln. Für die Lavendelsäckchen verwende ich später nur die Blüten. Die Blätter und Stengel hacke ich klein, befülle damit Gläser und Schüsseln und stelle sie als Raumerfrischer auf oder mische sie in Potpourries.


Das Nähwerk selbst besteht aus durchsichtigen Stoffen und wird mit verschiedenfarbigen Unter- und Oberfäden genäht. Auf diese Weise komme ich wieder an leere Nähmaschinenspulen, da all die Reste aus vergangenen Näharbeiten aufgebraucht werden können. Ideale Resteverwertung.



Beim Zuschnitt gebe ich jeweils oben und an der Seite 1,5 cm dazu, das heißt ich schneide für ein Säckchen zwei Teile mit einer Größe von 19,5 cm auf 9,5 cm zu. Natürlich könnte ich auch ein anderes Maß verwenden, aber ich finde diese lange schmale Form ideal um sie zwischen die Wäsche im Kleiderschrank zu schieben.

Schon beim ersten Stecken merkte ich: Das Material ist anders als das, was ich vor drei Jahren verwendet habe! Es flutschte weg, wo es nur konnte <argh> und so konnte ich nicht die alten Nähschablonen verwenden. Ärgerlich, aber irgendwie schaffte ich es doch beide Längsseiten mit schmalem engen Zickzackstich gerade zu nähen. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz und trotzdem wurde der Stoff nicht so stumpf, wie der zuletzt verwendete.


Genäht wird immer in Steppfußbreite. Für den Bereich in den später der Lavendel eingefüllt werden sollte steckte ich einen Pappstreifen auf das flutschige Material, weil es sich auf Biegen und Brechen nicht dauerhaft gleichmäßig nähen lassen wollte. So ließ sich das "U" dann endlich auch an den Ecken bewältigen.




Geschafft! Rechts und links eine Zickzacknaht und in der Mitte das oben offene "U", <puh>.


Endlich können die Lavendelblüten in das Innere des "U" gefüllt werden.


Die Einfüllöffnung zustecken und mit Zickzackstich verschließen.


An der oberen und unteren schmalen Kante eine weitere Zickzackreihe zum Abschluss nähen. Vorher muss geschaut werden, ob Blüten in die Seiten vom Einfüllen gekommen sind. Die müssen vor dem Zunähen herausgeschüttelt oder herausgerieben werden.


Mit der Schere vorsichtig die überstehenden Ränder abschneiden und das Lavendel-Duftsäckchen ist fertig.




Samstag, 8. September 2012

Zurück von der dOCUMENTA 13 #2

oder ...

Was mich beeindruckt hat!

Vorab für diejenigen, die die Documenta nicht kennen: Es ist eine internationale Kunstausstellung, die alle fünf Jahre für 100 Tage in Kassel stattfindet.
Meine zweieinhalb Tage dort waren viel zu kurz, für einige Ausstellungsorte blieb mir nicht die Zeit und ich hätte gerne das eine oder andere Objekt noch ein zweites Mal angeschaut.
Zum Glück hatte ich mir kurz vor der Abreise nach vielen Hin- und Herüberlegungen doch die "richtige" Kamera in den Koffer gepackt und kann jetzt der Erinnerung mit einem Berg an Bildern auf die Sprünge helfen.

Ich picke aus meiner Bilderflut die vier Künstler heraus, die ich gerne noch ein zweites Mal auf der Documenta "besucht" hätte oder von denen ich mehr Werke an anderen Orten sehen möchte.

Haegue Yang, Kulturbahnhof

Über einem still gelegtem Gleis hängen Jalousien, die sich einzeln oder in Gruppen öffnen und schließen, wie Züge in Bahnhöfe ein- und ausfahren. Das Surren der Motoren, oder der Lichteinfall der Neonröhren verändern so immer wieder den Gesamteindruck. Auf dem ersten Blick nicht spektakulär, aber es verleitet zum Verweilen.


Geoffrey Farmer, Neue Galerie

Seine imposante Collage ist auf dem Deckblatt der Sonderausausgabe vom Kunstmagazin art zur Documenta 13 zu sehen. Es ist eine gewaltige Sammlung von ausgeschnittenen Bildern aus Ausgaben des Magazins Life von 1935 bis 1985, die wie Schattenspielfiguren auf Stäbe montiert und, neu sortiert, zu Leaves of Grass angeordnet wurden. Eine Art Tagebuch der besonderen Art. 

Kopfende von Leaves of Grass

Leaves of Grass von außen - die 11 Fenster im ersten Stock!


Yan Lei, Documenta-Halle

Das Limited Art Project dieses Künstlers aus China zeigt 360 Einzelbilder, die der Künstler als Bildausschnitte je nach Laune aus Quellen im Internet entnommen und auf Leinwand übertragen hat - ein chinesisches Jahr lang. Diese Bilder hängen von der Decke oder an der Wand eines Raumes, oder stehen in Lagerregalen. Während der Documenta wird vom Künstler und seinem Team ein Bild abgehängt, in einer Autofabrik mit einer Farbe übermalt und wieder an seinen ursprünglichen Platz angebracht.


Das fehlende Bild des Tages

Llyn Foulkes, Fridericianum

Im Magazin art wurde im Juni 2012 wurde dieser Künstler mit den Worten beschrieben: Mit 76 Jahren  immer noch ein Geheimtipp.


Für mich war Llyn Foulkes ist ein ganz besonderes Erlebnis auf der Documenta.  Nicht nur seine dreidimensionalen Bilder sind ein Erlebnis, er beeindruckt auch musikalisch. Die ersten Tage auf der Documenta konnte man ihn als One-Man-Band-Musiker mit seiner "machine" öffentlich auftreten sehen. Doch auch die Videoaufzeichnungen waren beeindruckend, die, dank youtube, auch online zu sehen sind. Er lebt seine Aussage, Kunst ist eine Qual und Musik seine Freude. Einfach mal bei youtube nach seinen Auftritten googeln oder hier klicken, wer sich ein Ohr von ihm an seiner machine machen möchte. 2013 soll es eine große Retrospektive zu seinen Arbeiten im Hammer Museum in L.A. geben. Schade, Kalifornien ist sooo weit weg!

Genauso schade fand ich bisher keine Aufzeichnungen von den Exponaten zu haben, die mit Bild und Klang vorgestellt wurden, wie zum Beispiel das Video-Schattenspiel von Nalimi Malani oder die Installation der betenden Automotoren von Thomas Bayrle in der Documenta-Halle. Aber, wie ihr seht, ich wurde auch dazu im Internet fündig.

Und dann wären da noch Sopheap Pich, Khadim Ali, Seth Price, Susan Hiller, Lara Favaretto mit ihren Schrottbergen, István Csákány mit seiner Nachbildung einer Nähwerkstatt in Holz, Fiona Hall, Sam Duran mit seiner "schwebenden" Galgenkonstruktion - die Karlsaue hatte einiges an Kunstobjekten zu bieten - und Goshka Macuga. Von ihr hängt ein fotorealistisch gewebter Wandteppich im Fridericianum und ein Gegenstück in Kabul.

Mittlerer Ausschnitt vom Wandteppich

Detailansicht
An dieser Stelle wurde es deutlich, dass zu dieser Documenta gleichzeitig Parallelveranstaltungen an anderen Orten auf dem Globus laufen und liefen, wie in Kabul, Alexandria, Kairo und Banff.

Ein tolles Erlebnis und nun heißt es wieder fünf Jahre warten.


Donnerstag, 6. September 2012

Zurück von der dOCUMENTA 13 #1


Jedes internationale Multi-Kulti-Treffen für Spiel, Sport, Spannung ... Kunst ... braucht in der Regel ein paar Tage zum Teilnehmen und danach ein paar Tage zum "Absetzen". Jede Menge Erinnerungen spulen sich im Kopf hin und her, kreuz und quer. Deshalb gibt es einen Zweiteiler zu meinem Documenta-Besuch in Kassel, der mit der Unterkunft für die letzten drei Nächte beginnt.

Die Elwe

Wer sich für einige Tage auf einen Kunstbesuchsmarathon begibt braucht eine Bleibe. Die Füße müssen mal hochgelegt und der Kopf zum Ruhen gebettet werden. Und dann gibt es noch einige andere körperliche Bedürfnisse zu befriedigen - eine Unterkunft muss her, sauber, zentral gelegen und bezahlbar. Gibt es, bzw. gab es während der Documenta 13 in einem ehemaligen Gefängnis in der Leipziger Straße 11 (elf = elwe in der Umgangssprache), der Elwe, dem Knasthotel.

Das Ankommen war befremdlich, denn wer von uns Otto-Normal-Menschen war schon einmal in einem Gefängnis? An der Rezeption gab es zuerst ein Bündel Bettwäsche zum Bett beziehen, ein Handtuch und ... Schlüssel, einen für die Zelle und einen für den Ausgang. Was für eine Beruhigung!



Erdgeschoss - auf dem Weg zu meiner Zelle


"Zuhause"

Ein Bett, ein Tisch, ein Waschbecken, eine Toilette ...

Hier geht es raus!


Erster Innenhof

Im Freiganghof

Blick in den Freiganghof

Manch einer fand diese Art der Unterkunft beängstigend. Ich schlief die Nächte in der Elwe überraschenderweise richtig gut. Ob das an der vielen Bewegung von einem Ausstellungsort zum anderen lag oder an der guten Luft in den spartanisch eingerichteten Zellen, weiß ich nicht. Zumindest gab es keinen Firlefanz rundherum, in dem eine Milbe oder ähnliches Gefallen zum Bleiben gefunden hätte. Die Gemeinschaftsduschen waren sauber und wer seine Zellentoilette nicht benutzen wollte hatte gepflegte Ausweichmöglichkeiten auf den Fluren. Einziges Manko war die fehlende Gastronomie in der direkten Nachbarschaft.



Montag, 3. September 2012

Auf dem Weg ...

zur
dOCUMENTA (13)

1977 besuchte ich zum ersten Mal eine Documenta in Kassel, die Documenta 6. Das pädagogische Fachinstitut und Fachseminar in Stuttgart, wo ich zu dieser Zeit in der Ausbildung war, wurde für ein paar Tage geschlossen und Studenten, Kollegium wie Personal machten sich gemeinsam auf den Weg um drei Tage Kunst pur zu genießen..

Die Documenta ist für Kunstinteressierte das Zentrum für eine Art Bestandsaufnahme zeitgenössischer Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt und läuft 100 Tage.

Mein Koffer ist gepackt und nun bleibt Zeit um mich noch einmal durch die Bilder der letzten Documenta zu klicken.

Documenta 12 mit Blick auf das Fridericianum

Documenta 12 - vom Frideridianum mit Blick auf den Rahmenbau von der Documenta 6

Homepage der Documenta 13 vom September 2012

Und natürlich werde ich mir auch die Begleitveranstaltung Caricatura im Kulturbahnhof anschauen, die mir 2007 so viel Spaß gemacht hat.
Wer keinen Sinn für Kunst aber dafür Freude an Karikaturen hat, anschauen!