Montag, 30. Juli 2012

Fruchtfliegenfalle - altes Modell aber wirksam


Da hängt sie, meine neue Anschaffung - eine Obst- bzw. Fruchtfliegenfalle aus mundgeblasenem Glas aus Lauscha in Thüringen.
Nein, ich war nicht so weit weg unterwegs. Es ging nur um die Ecke, nach Stuttgart ins Magazin, zum ersten Teil meines Ferienprogramms. Ich liebe es schöne Möbel und Wohnaccessoires anzuschauen, vor allem wenn sie klar, ohne Schnickschnack und pfiffig sind. Toll am Magazin ist, sie bieten "oldies but goldies" an, ach ja, nur leider nicht unbedingt für meinen Geldbeutel.
Deshalb schaue ich mich im Magazin immer nach einer erschwinglichen Kleinigkeit um damit ich beim Hinausgehen auch eine Tüte heraustragen kann. Das erzählte ich vor Jahren einmal meiner Schwägerin. Die lachte daraufhin und erzählte von ihren Touren durch das Londoner Kaufhaus Liberty's, das sie auch nicht verlassen konnte ohne zumindest einer kleinen Tüte mit Inhalt.

Zurück zu meinem Einkauf heute, der Fruchtfliegenfalle. Sie funktioniert! Kaum hatte ich sie aufgehängt und meine Kamera auf die Kugel gehalten waren schon die ersten Opfer auf dem Weg hinein.



Die kleinen Biester krabbeln durch den "Vulkankegel" auf der Unterseite der Glaskugel in diese hinein. Vorher wird durch die Öffnung, die hier mit einem Korken verschlossen ist, Zucker-Essigwasser gefüllt,. Genau dahin wollen die Fliegen dann unbedingt gelangen. Gibt man einen Tropfen Spülmittel zu der Flüssigkeit dazu wird die Oberflächenspannung aufgehoben und die Fliegen ertrinken schneller.


Kater Chewie ist wenig begeistert von dem neuen Gehänge im Küchenfenster. Für ihn ist es ein Spielzeugkiller und er mag Fliegen. Hoffentlich mag er nicht demnächst mit all dem Fensterschmuck spielen!!

Neue Kontrolle - 14 Fliegenopfer in der Falle und keines in meinem Glas. Super!

Freitag, 27. Juli 2012

Bunt und rund - Schnittwerk #1

Beim Aufräumen im Keller wird immer ein Regalfach ausgeschlossen - hier liegt mein Papierschatz - und das schon seit, hmm <muss ich nachrechnen> mindestens 25 Jahren. Da ist sogar ein Umzug mit eingeschlossen! Zwar mit Siebdruckfarbe flächig bedruckt war uns das Fabriano-Papier all die Jahre über zu schade zum Wegwerfen. So entstanden daraus etliche Schachteln, Buchhüllen, Ordner, Grußkarten, Lesezeichen, Collagen, ... und irgendwie wird das Material nicht weniger und es riecht selbst nach diesen vielen Jahren immer noch herrlich nach Siebdruckfarbe.

Nun hatte ich im Fach über dem Papier für neue Ordnung gesorgt und im Gedanken mit dem Papier und den Farben gespielt. Sicher, es ist eine beschränkte Farbpalette, aber in Knallfarben. Anbetracht der Retro-Welle in den letzten Jahren passt auch wieder Pop-Art und ich entschied mich für runde Formen.
Noch probiere ich und bin noch unentschieden, wie ich all die Kreise anordnen soll und auf welcher Farbe. Die Rahmen dazu sind schon weiß gestrichen und liegen zum Trocknen.



Die ersten Kreise zeichnete ich mit dem Zirkel und schnitt sie mit der Schere aus. Das Skalpell für den Zirkel erwies sich als zu schwach für das dicke feste Fabriano. Also musste geschnippelt werden.


Doch ich wollte auch Ringe haben und die Innenkreise behalten. So machte ich mich auf dem Weg zum "Tempel für Kunstbedarf", Boesner. Zwar erreichen die Preise Apothekenniveau, aber es gibt beinahe alles, was man im Bereich Kunst so braucht. Da ist mir dann der Preis auch egal. Hier fand ich dann sogar einen richtig günstigen Kreiscutter von Olfa, bei dem das Messer für Linkshänder problemlos umgedreht werden kann.



Der Kreiscutter erwies sich als Segen. Das Schneiden der Kreise und Kreisringe geht damit deutlich schneller und einfacher. So blieb noch etwas Zeit der Feier zur Eröffnung der Olympiade in London zu folgen ...

Samstag, 21. Juli 2012

Erster Ausgang mit der neuen Kamera

oder ...

Dem Sommer auf der Spur

Ja wo ist er denn, der Sommer?

Hier ist er nicht!



Da ist er nicht!




Endlich kommt für heute zumindest die Sonne heraus und lässt die Blumen leuchten, bevor der nächste Schauer dieses wieder ausknipst.

Entlang unserer Bundesstraße:






Die letzten Lilien auf dem Blumenfeld zum Selbstschneiden:






Am Ackerrand:




Es wirkt alles schon etwas herbstlich, obwohl sich der Sommer dieses Jahr auf einzelne wenige Tage beschränkt hat. Leider lagen die Tage dann nicht einmal hintereinander.

Trotz alledem bin ich trockenen Fußes vom Fotografieren heim gekommen, aber gerade mal so! Zwei Mal nass zu werden an einem Tag reicht wirklich.

Und die neue Kamera?
Die macht sich gut. So macht das Fotografieren wieder Spaß!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Wortbilder

oder

Bilder in Worten - bebilderte Worte - words as images








Mit Buchstaben zu zeichnen finde ich immer wieder genial, doch das was hier passiert ist, mithilfe der Gestaltung der einzelnen Buchstaben des Wortes, dessen Sinn deutlich zu machen. Wahnsinn!

Mehr davon sind auf der Seite eines meiner Lieblingsblogs, Design Fetish, zu finden. Reinschauen lohnt sich.


Nach ein wenig Recherche, wer hinter diesen Logos steckt - es ist Ji Lee - fand ich heraus, es ist einer der Macher etlicher witziger Google-Logos und soooo viel mehr.


Lieblings-Strickwerk

Es gibt Tage und Wochen an denen so viel anderes läuft, dass man sich fast völlig aus den Augen verliert. Die Minuten der täglichen 24 Stunden ticken viel zu schnell vorbei und scheinen nicht zu reichen für die täglichen Pflichtaufgaben. Wenn es auf Schülerseite oft heißt, in den letzten Schultagen passiert nichts mehr an Unterricht an der Schule brummt auf Seiten der Lehrer dagegen der Bär in den Lehrerzimmern. Ich weiß, dafür sind bald sechs Wochen Ferien und sobald die anfangen werde auch nicht mehr klagen. Doch im Augenblick mag sicher keiner mit mir tauschen. Wenn es nicht gerade in den Europapark nach Rust geht hat sich die Lust und Motivation der kids auf Bildung auf niedrigem Ferien-Niveau eingependelt. Selbst mit Filmen holt man sie nicht mehr hinter dem Ofen vor und Fußball spielt es sich in der Freizeit viel schöner.

Wie motiviere ich mich jeden Morgen für die letzten Tage des Schuljahres? Ich ziehe mir ein geliebtes Kleidungsstück an.
Heute entschied ich mich für mein Lieblings-Strickwerk, eine Strickjacke nach eigenem Entwurf und selbst geformten Knöpfen.




Zwei Jahre arbeitete ich daran, weil ich auf Halbzeit den Strickentwurf für die Ärmel versehentlich weggeworfen hatte. Da saß ich nun mit fertigen Rücken- und Vorderteilen und den angefangenen Ärmeln. Ein Jahr lang sah es beinahe so aus, als ob das Strickwerk mit zu den Unvollendeten wandern würde - zum Aufribbeln in die Schule - da fand ich einen Vorentwurf bei Aufräumarbeiten. Juhu!!! Ostern 2010 strickte ich die Jacke endlich fertig und ich liebe dieses Teil, wie am Tag seiner Fertigstellung.

Zum Stricken verwendete ich als Material  "Merino 2000" von Lana Grossa. Das ist reine Schurwolle die sich herrlich verarbeiten lässt. Und es gibt dieses Material in einer großen Farbpalette.
Die Knöpfe formte ich aus Fimo, da ich unbedingt passende Knöpfe zum gestrickten Muster haben wollte. Das ging superschnell nachdem die Knetmasse endlich weich geknetet war. Wer das Material nicht kennt, es lässt sich nach dem Kneten im Backofen härten.


Sonntag, 1. Juli 2012

Origami mal ganz anders

Auf der Suche nach ganz was anderem fand ich im Internet eine Seite, auf der eine italienische Designerin -  Elena Salmistraro - zwei Ideen aus Origami mal ganz anders umgesetzt hat. Wie praktisch diese tatsächlich in der Anwendung sind darf wohl hinterfragt werden, aber mir gefällt es!


Danach schaute ich mir die Seite etwas genauer an und ... was ich fand ist eine tolle Sache für Designer und Künstler: COROFLOT


Hier können sie ihre Portfolios einstellen um sich bekannter zu machen, aber auch Jobs finden. Ich hatte davon noch nie gehört.