Donnerstag, 29. März 2012

More to love #2

Wieder so ein nettes Schnicki-Schnacki auf meiner Lieblingswerbeseite aus Korea - Minigewürzstreuer zum Kombinieren, Anordnen, Hinstellen, vielleicht auch Benutzen :D


Erst wusste ich überhaupt nicht was das Ganze soll. Das Wort "cruet" sagte mir gar nichts. Aber beim Blättern durch das Angebot kam das AHA von selbst, ohne Nachschlagen im Wörterbuch.



Die kleinen Öffnungen auf den Dächern oder in den Schornsteinen brachten die Lösung, denn da soll etwas herauskommen.

Für mich stellt sich nun die Frage:
Was schmeiße ich zusätzlich raus, damit ich mir die kleinen Dinger zulegen kann?

Oder soll ich sie mir wünschen?

Mittwoch, 28. März 2012

Badges

oder, neudeutsch

Buttons

und die Frage: Was mache ich mit den Dingern, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?

Bis jetzt hingen sie an diversen Pinnwänden, Magnettafeln, wenn sie nicht noch an den Jacken steckten und nach der letzten Demo gegen Stuttgart 21 dort vergessen wurden. Im Laufe der vergangenen Woche sammelte sich ein Häufchen dieser Badges an, das ich jetzt spontan auf eine Leinwand steckte:

Aufgeräumt und ein Bild entstand ...


Wenn ich zurück von der Arbeit komme suche ich nach dem Lagerplatz der restlichen Dinger und es wird weiter gesteckt.

Sonntag, 25. März 2012

Sonobe

oder ...

Papierfalten bis zum Abwinken


Nach der Arbeit am Filzkissen, das ich aus vielen einzelnen Modulen zusammengepuzzelt habe erinnerte ich mich an eine Origamivariante, die ich schon immer ausprobieren wollte - modulares Origami oder Sonobe. Hier fasziniert mich, dass Teile nur durch Falten, ohne Schere und Klebstoff zusammengesetzt werden.

Wem Origami als Fummelei schon zu viel ist und wer nicht gerne puzzelt sollte die Finger von Sonobe lassen. Die Einzelteile herzustellen ist in der Regel einfach, genauso wie das Häkeln von Luftmaschen nebenbei zu erledigen und benötigt einzig Ausdauer, denn es werden viele benötigt.





Zum Falten dieses Körpers arbeitete ich nach einer Anleitung auf Youtube. Alle anderen steckte ich so zusammen, wie es sich ergab.
Selbst wenn das Ergebnis nach dem Zusammenstecken zu den Gegenständen gehört, bei denen man sich hinterher fragt: Was mache ich jetzt damit? sieht das Ergebnis hübsch aus und es macht Puzzlefreunden Spaß. Ich werde für meine Sonobewürfel schon noch einen Platz finden und dann denke ich gerade daran diese Idee mit Schülern aufzunehmen - als Schulhausdekoration.

Samstag, 24. März 2012

Noch mehr Strickkissen

oder

Strickwerke 2012 #4 und #5

oder

die Resteverwertung geht weiter!



Zur Erinnerung, 2012 steht bei mir unter der Devise: Mach Platz für Neues.
Auch wenn es an manchen Tagen nur klitzekleine Kleinigkeiten sind, es fliegen immer noch jeden Tag Dinge raus aus meinem Haus(halt), die zwei Jahre ungenutzt herumlagen, oder sie müssen eine neue Bestimmung bekommen. Zeitnah.

So fiel mir wieder ein Strickzeug in die Hände, das x-fach angefangen, getrennt, neu angefangen und irgendwann als Unvollendetes eine Ecke füllend nun endlich einfach in den Mülleimer fliegen sollte. Wusch und weg!

Für den Eimer fand ich es wieder zu schade, 500g Plüschwolle und noch einmal so viel Alpakawolle. Letzteres hatte ich vor Jahren angefangen zu Luftmaschenwolle zu verhäkeln, damit das dünne Material in Streifen mit der Plüschwolle annähernd gleiche Stärke zum Verstricken hat.


Luftmaschen häkeln geht so nebenbei, blind, aus dem Handgelenk, im Auto, im Zug, überall.



Aber ich kam beim Verstricken wieder an den Punkt - nee, das ist alles nicht meine Farbe zum Anziehen. Und ab ging's in die Ecke.

Bis jetzt!

Zuerst verarbeitete ich das Plüschmaterial zu einem weiteren runden Kissen: Strickwerk #4


Das helle Material mit den Luftmaschen zu dickere Wolle zu verhäkeln um sie dann zu verstricken schien an dieser Stelle als nette, nicht brauchbare Idee zu enden. Wieder stand die Alpakawolle kurz vor dem Mülleimer, doch ich hielt durch und strickte weiter um am Ende Strickwerk #5 endlich zu einem Ende zu bringen.

Vorderseite
Rückseite
Die Luftmaschen bewirken auf der Oberfläche eine leicht genoppte Struktur, die entfernt an Boucle-Wolle erinnert.




Jetzt sind es schon vier Kissen! Eines davon kann über Dawanda gekauft werden. Weitere Kissen werden folgen.




Mittwoch, 21. März 2012

Dreieckfaltschachtel


Ich liebe Faltschachteln! Ruckzuck sind die kleinen Dinger ganz individuell aus quadratischen Papieren gefaltet und zusammengesteckt. Logische Sache - aus quadratischen Flächen entstehen Schachteln mit quadratischer Grundfläche - dachte ich!

Doch es geht auch anders, wie ich heute entdeckte und gleich ausprobieren musste: Schachteln in Form einer Dreiecksäule und ganz und gar nicht schwierig zu falten.



Mein größtes Problem zeigte sich beim Blick in die Papierschublade: Kein Origamipapier! Also behalf ich mich mit einem Griff in die Druckerschublade und schnitt das Blatt Druckerpapier auf 15 cm x 15 cm zurecht.

Mithilfe der Videoanleitung, die ich gefunden hatte lassen sich die Boxen leicht nacharbeiten.



Einzig der letzte Schritt, indem es darum geht das letzte Stückchen Papier unter eine Faltung zu schieben, damit das Ganze zusammenhält, ist etwas unklar.

Wer lieber mit gedruckten Anleitungen und Bildern arbeitet, weil zum Beispiel das Video zu schnell abläuft, der kann die Boxen nach der Originalanleitung von Hans-Werner Guth nachfalten.

Um die Zweifarbigkeit trotz mangelndem Origamipapier zu erhalten faltete ich die einzelnen Boxen aus zwei Stück Papier. Das ist zwar nicht ganz so einfach, weil die Papierbögen leicht verrutschen und es dadurch schwierig ist exakt zu falten. Aber es klappte, wie auf den Fotos zu erkennen ist.


Geöffnet werden die Schachteln durch einen leichten Druck auf die dreieckigen Grundflächen.


Sonntag, 18. März 2012

Kissenbezug aus Filz

oder Puzzle mal ganz anders :D



Diesen Post mit der Beschreibung zur Herstellung eines Filzkissens aus Modulen musste ich löschen.
Schade!






Samstag, 17. März 2012

Untersetzer aus Filz

Nach einer Woche Blogabstinenz nutzte ich den Samstagmorgen um nachzulesen, was meine Lieblingsbloggerinnen in der Woche alles eingestellt haben. Unter anderem stellte Jessica Jones in ihrem Blog How about orange wieder einmal etwas zum schnippeln und fummeln vor: Untersetzer aus Filz.

 

Hmm, dachte ich zuerst, ganz hübsch.

Doch am nächsten Tag kam die Erweiterung, vom einfachen Untersetzer zum Platzdeckchen; und dann noch in meiner Farbe!


Jetzt kribbelt es mr doch in den Fingern und alles in mir ruft nach "Ausprobieren".

Samstag, 10. März 2012

Blickfang

Heute gönnte ich mir eine Messetour in der Liederhalle in Stuttgart -

hörte und hört sich doch ganz gut an. Den Begriff "international" finde ich insgesamt etwas hoch angesetzt, denn an vielen Ecken drängte sich der Eindruck eines Regionaltreffen auf. Das tat der Qualität des Angebots keinen Abbruch, denn wir Baden-Württemberger können schon was :D, wie dann so nett auf einem T-Shirt aus dem 0711-Stuttgart-Store zu lesen ist.


Ich startete meine Tour in den Mode- und Accessoireshallen, ein Dawanda zum Anfassen! Ein Eldorado für mich Taschenliebhaberin. Endlich konnte ich das eine oder andere Stück, das ich schon zuvor irgendwann im Internet gesehen hatte in echt mit allen Sinnen begutachten, unter anderem die Taschen von Zirkeltraining.


Die Idee aus alten Turnmatten und dem Leder von Kästen, Böcken und Pferden Taschen herzustellen finde ich einfach nur toll. Irgendwann werde ich mir vielleicht auch einmal ein solches Teil leisten können.

Schräg und irgendwie lustig fand ich eine andere Recyclingidee aus Karlsruhe: Tassenlampen


Weiter ging es in die Möbelabteilung. An einem Stand ließ ich mir Möbel aus Pappe erklären, Module zum falten, stapeln und kombinieren, die problemlos wieder zerlegt und auseinandergeklappt werden können. Ein weiterer Stand mit Pappmöbeln zeigte fertige Module, die wie Puzzleteile zusammengestellt werden - diese Teile sahen toll aus und würden leider auch meinen Katern als Kratzmöbel gefallen.
Weniger empfindliche und herrliche Oberflächen hatten Bambusmöbel aus der sozialen Holzmanufaktur in Stuttgart.



Und ich fand endlich "mein" Bett. Zwar kann ich es mir weder heute noch morgen leisten, aber übermorgen ist eine Option zwischen Realität und Traum. Wo die Werkstatt liegt? Na, im Ländle.

Montag, 5. März 2012

Ein rundes Strickkissen

und endlich ...

die Anleitung

für ein Kissen mit ca. 42 bis 45cm Durchmesser im gefüllten Zustand.



Material und Werkzeug:
  • 250g Wolle (meine Wollreste von Gedifra und Lana Grossa hatten bei 50g = 75 - 85m Lauflänge)
  • ca. 500g Füllwatte
  • 1 Rundstricknadel Stärke 6
  • 1 Häkelnadel Stärke 5 bis 6

Hier nun zuerst eine Übersicht zum Vorgehen und einer Erklärung der Symbole für  die folgende Strickanleitung.


Gestrickt wird von außen nach innen.
Maschenabnahmen sehen meiner Meinung nach bei glattem Strickwerk optisch besser aus, als Zunahmen. Letztere bilden oft unhübsche Löcher an Stellen wo keiner sie haben möchte.

Vorderseite
Anschlag mit 210 Maschen und rundstricken über 51 Reihen nach Anleitung:


Rückseite
Anschlag von 210 Maschen und rundstricken nach Anleitung über 46 Reihen.
Die Rückseite benötigt weniger gestrickte Reihen, da kein Zopfmuster den Strick zusammenzieht.


Sind beide Teile fertig gestrickt, werden sie auf einem Teppich oder einer anderen festen, gepolsterten Oberfläche mit Stecknadeln in Form gespannt und mit Wasser besprüht. Die Teile einige Stunden lang trocknen lassen bevor sie zusammengehäkelt werden können.



Wenn noch 10 bis 15cm Öffnung übrig sind das Innere mit der locker ausgezupften Füllwatte füllen und dann die letzten Maschen häkeln.



Bei meinem zweiten Kissen packte ich die Füllwatte in ein aus Stoff genähtes Innenkissen.

Vorteil: Die Füllwatte kann nicht von den Katzen nach außen gezupft werden.
Nachteil: Ein Kissen lässt sich deutlich schwieriger einhäkeln.
Meine Meinung: Ich würde wieder ein Kissen einhäkeln. Es ist einfach eine sauberere Sache und das Kissen für sich scheint formstabiler.





































Und somit ist Strickwerk # 2-2012 in doppelter Ausführung beendet!