Freitag, 13. Januar 2012

Katzen-Origami-Lesezeichen und ein Buch vom Träumen

Eigentlich wollte ich an meinem Strickwerk arbeiten, wenn da nicht das Internet wäre und der eine oder andere Blog, den ich regelmäßig lese - so wie gestern Abend.

Jessica von "How about orange" hatte etwas Neues, etwas zum Falten, Origami, ein Lesezeichen, und zwar ein ganz besonderes, ein KATZEN-Lesezeichen. Die Anleitung dazu hatte sie auf  You Tube gefunden!




Cool, muss ich ausprobieren, dachte ich. Und ich ließ mich, obwohl es schon weit nach 22:00 Uhr war und für brave Lehrer die Bettzeit verflixt nah, auch nicht von dem Satz "A couple of the steps were tricky" abbringen um das sofort auszuprobieren. Zudem mit einem Anleitungs-Video!
It was a hard day's night! Und dabei fing alles so easy und toll an. Falten, drehen, falten, zurückfalten, usw. und das alles mit dem Luxus eines Videos.
Aber dann, ab 3 Minuten und 40 Sekunden blickte ich in keinster Weise mehr durch. Ein altes Videoband hätte ich bei der  Menge an Stops und Rückspulaktionen bruchgefährdet durchgescheuert. Und trotzdem gab ich irgendwann in der Nacht einfach zugunsten einer Runde Schlaf auf, um nicht als Frau der Augenringe am nächsten Morgen vor meinen Schülern stehen zu müssen.

Aber Aufgeben geht nicht! Geht gar nicht!

Es ist geschafft! Nach der 3:40-Hürde folgte der 4:50-Stolperstein und als ich dann noch bei 9:50 dachte: "Häh?", verzichtete ich auf Rückspulen und fummelte einfach drauf los.



Da liegen sie meine Zwischenstationenmuster und ein Endergebnis.

Letzteres steckt in einem Buch, das ich für trübe Momente wärmstens empfehlen möchte:
Der träumende Delphin
von  Sergio Bambaren



 

Auf dem Buchdeckel steht:
Manche Dinge kann man nur mit dem Herzen sehen.
Was du tust, ist wichtig, wichtiger aber ist, wovon du träumst - und das du an deine Träume glaubst.

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